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Schwarze Null greifbar nahBahn-Chefin stellt nach Milliardenverlusten Wende in Aussicht

Bahnchefin Evelyn Palla

Copyright: Kay Nietfeld/dpa

Bahnchefin Evelyn Palla treibt den Umbau des Konzerns voran. (Archivbild)

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Pendler-Frust und Milliarden-Loch bei der Bahn? Damit soll jetzt Schluss sein! Konzern-Chefin Evelyn Palla kündigt eine spektakuläre Wende an – und das noch in diesem Jahr.

Eine krasse Ansage von Bahn-Chefin Evelyn Palla in der „Bild am Sonntag“ sorgt für Aufsehen. Nach fünf Jahren mit riesigen Verlusten soll der Staatskonzern noch in diesem Jahr finanziell wieder auf die Beine kommen und eine „schwarze Null“ schaffen.

Palla erklärte: „Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen“. Und weiter: „Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah.“ Dahinter steckt ein rigoroses Sparprogramm, das den Konzern wieder profitabel und standfest machen soll.

Milliarden-Loch für 2025

Ein Blick auf die Bilanz für 2025 macht das Desaster deutlich. Der Konzern meldete ein Minus von sage und schreibe 2,3 Milliarden Euro. Dieser Fehlbetrag übertraf das Ergebnis des Vorjahres sogar um etwa 0,5 Milliarden Euro.

Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung, denn im Tagesgeschäft läuft es schon wieder rund. Die Bahn konnte hier bereits wieder Gewinne verzeichnen. Konkret stieg das operative Ergebnis (Ebit), wenn man Sondereffekte herausrechnet, um beachtliche 630 Millionen Euro auf einen positiven Wert von 297 Millionen Euro.

Die Chefin hatte schon bei der Vorstellung der Bilanz Ende März klar gemacht, dass sie ein positives Gesamtergebnis anstrebt. Der Plan für 2026 sieht vor, dass das operative Ergebnis auf rund 600 Millionen Euro anwächst. Der Umsatz soll dann bei etwa 28 Milliarden Euro liegen, verglichen mit circa 27 Milliarden Euro im letzten Jahr.

Besonders für die vielen Berufstätigen aus Köln und dem Umland, die sich täglich auf die Züge verlassen, sind das hoffnungsvolle Aussichten. Eine finanziell gesunde Deutsche Bahn könnte endlich mehr Pünktlichkeit und bessere Verbindungen bringen. Ob der Konzern dieses Versprechen halten kann, wird sich in der nahen Zukunft herausstellen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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