Ein Ausflug in die Berge endet in einer Katastrophe. Für einen jungen Mann gab es keine Rettung.
Drama in den AlpenSchneemassen reißen jungen Tourengeher in den Tod

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Rettungshubschrauber über verschneiten Bergen.
Ein furchtbares Drama spielte sich am Sonntagnachmittag in Südtirol ab. Ein junger Mann, Jahrgang 2007, verlor bei einem Lawinenabgang sein Leben. Er war mit einem Freund auf einer Skitour im Sarntal, als eine gewaltige Schneemasse ihn erfasste und unter sich begrub. Für den jungen Wintersportler kam jede Rettung zu spät, obwohl die Suche sofort begann.
Die Tour der beiden Männer hatte in Meran begonnen. Von dort stiegen sie auf, um anschließend in Richtung des Kratzberger Sees abzufahren. Genau bei dieser Abfahrt geschah die Tragödie. Die gewaltigen Schneemassen verschütteten das Opfer vollständig. Sein Begleiter musste alles mitansehen. Das berichtet „t-online“.
Sein Begleiter schlug sofort Alarm und begann selbst fieberhaft zu graben. Die Bergwacht eilte mit zwei Helikoptern zur Unglücksstelle. Die Suche war jedoch extrem gefährlich. Die Bedingungen waren heikel, „da es sich um extrem steiles Gelände handelte und weitere Lawinenabgänge nicht ausgeschlossen werden konnten“, so die Erklärung von Einsatzleiter Thomas Murr gegenüber dem Portal.
Obwohl die Lage so schwierig war, konnten die Retter den Verschütteten rasch orten. Er lag unter einer Schneedecke von ungefähr einem Meter. Doch jede Hoffnung zerschlug sich: Der eintreffende Notarzt konnte leider nur noch feststellen, dass der junge Mann tot war. Der Leichnam und sein traumatisierter Freund wurden per Helikopter ausgeflogen.
Diese Katastrophe war leider kein Einzelfall an diesem Wochenende in der Region. Wie die italienische Bergwacht mitteilte, ereigneten sich allein am Samstag weitere Lawinenunglücke. Dabei starben insgesamt vier Personen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

