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Wetter-Apokalypse in PortugalSturm „Marta“ bringt Monster-Wellen

Überflutete Straße, Gebäude, Palmen, Brücke

Überflutete Straße, Gebäude, Palmen, Brücke

Das Land ertrinkt im Durcheinander, und schon rollt die nächste Sturmfront an!

Für Portugal gibt es keine Atempause! Das Land leidet noch unter den Folgen von Sturmtief „Leonardo“, das wochenlang für Dauerregen und gewaltige Fluten sorgte, da steht schon das nächste Unheil bevor. Am Samstag wird erwartet, dass Sturm „Marta“ die völlig aufgeweichten Regionen mit voller Kraft trifft und noch mehr Verwüstung anrichtet.

Die offizielle Wetterbehörde IPMA hat schon Alarmstufen Gelb und Orange ausgerufen. Die Prognosen sind beängstigend: Es werden gigantische Wellen erwartet, die bis zu 13 Meter hoch werden können, dazu stürmische Winde aus Südwest mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Obendrein könnten lokal bis zu 60 Millimeter Niederschlag fallen. Als Reaktion darauf hat die Regierung den geltenden Ausnahmezustand bis zum 15. Februar ausgedehnt. Das berichtet „t-online“.

Die Situation ist brenzlig. In der Stadt Porto gilt schon die höchste Warnstufe Rot, weil der Fluss Douro seine Ufer zu überfluten droht. Seit letztem Mittwoch (28. Januar) kosteten die Stürme schon mindestens sechs Menschen das Leben. Ein besonders tragisches Schicksal: Ein Mann kam ums Leben, als sein Fahrzeug von den Fluten erfasst wurde.

Auch die Politik wird von dem Wetter-Chaos ordentlich aufgemischt. Für Sonntag ist der zweite Durchgang der Präsidentschaftswahl geplant. In Alcácer do Sal, einer vom Hochwasser besonders schwer getroffenen Gemeinde, ist der Wahlgang schon um eine Woche verlegt worden. André Ventura, der rechtspopulistische Kandidat für das Präsidentenamt, verlangte sogar, die Abstimmung im ganzen Land zu verschieben, was von der Regierung aber zurückgewiesen wurde.

Ebenso hat Südspanien mit den enormen Niederschlägen zu kämpfen. In Andalusien musste aufgrund des Unwetters eine komplette Kleinstadt geräumt werden. Eine Frau gilt weiterhin als vermisst; sie hatte versucht, ihren Vierbeiner aus einem wilden Strom zu bergen. „Uns machen die Flussläufe, die überschwemmten Gebiete und die 85 unterbrochenen Straßen Sorgen“, äußerte sich Antonio Sanz, der zuständige Regionalrat für Notfälle. Im Raum Grazalema in der Provinz Cádiz kam binnen 16 Stunden so viel Niederschlag vom Himmel wie in Madrid normalerweise im gesamten Jahr. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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