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Wende im Fall des toten Jungen (†15)Verdächtiger plötzlich wieder frei

Tod eines Jugendlichen in Eckernförde

Copyright: Frank Molter/dpa

Im Fall eines toten Jugendlichen gab es eine Festnahme. (Archivbild)

Kehrtwende bei Tötungsdelikt: 15-Jähriger tot, Verdächtiger auf freiem Fuß!

Eine unerwartete Wendung prägt den Fall des getöteten Teenagers aus der Ostsee-Stadt Eckernförde. Der Mann (23), der bislang als tatverdächtig galt, ist nun wieder auf freiem Fuß.

Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei sind während der Untersuchungen erhebliche Zweifel an einem dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen aufgekommen. „Er hat für die Tatzeit ein Alibi angegeben, dass nach Überprüfungen durch die Mordkommission zutreffen dürfte.“

Mietwagen-Spur: Wurde der Golf von anderen Personen geliehen?

Erst am Montag erfolgte in Bremen die Festnahme des Mannes, woraufhin ein Haftbefehl wegen Totschlagsverdachts ausgestellt wurde. Als entscheidender Beweis galt, so meldet die „dpa“, die Anmietung des gesuchten weißen Golfs auf seinen Namen. Außerdem passte seine äußere Erscheinung zu der Beschreibung des Täters, die von Zeugen stammte.

Jetzt aber die plötzliche Wende: „Nach den weiteren Ermittlungen ist allerdings möglich, dass der Pkw von Dritten unter Verwendung des Namens und Ausweises des 23-Jährigen angemietet worden war“, wurde weiter ausgeführt. Am Donnerstag wurde der deutsche Staatsbürger aus dem Gewahrsam entlassen.

Tödliche Eskalation vor einem Discounter

Ein Konflikt vor einem Discounter in der schleswig-holsteinischen Stadt war am Abend des vergangenen Mittwochs, also vor etwas mehr als einer Woche, eskaliert. Der Jugendliche, der laut Auskünften der Deutschen Presse-Agentur 15 Jahre alt war, kam bei dem brutalen Zusammenstoß mehrerer Personen ums Leben.

Wenig später soll sich ein Fahrzeug vom Ort des Geschehens entfernt haben, was von Augenzeugen gesehen wurde. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls und einer rechtskräftigen Verurteilung der Beteiligten führen, hat die Staatsanwaltschaft in Kiel kürzlich eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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