Ein Video zeigt den Kampf gegen meterhohe Wellen: Ein 16-jähriger Rettungsschwimmer rettet einen Jungen aus der lebensgefährlichen Situation.
Dramatische RettungTeenie-Rettungsschwimmer zieht Jungen (10) aus Monsterwellen

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Ein 16-jähriger Rettungsschwimmer rettet einen Jungen (10) vor den metterhohen Wellen im Pazifik.
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Ein dramatischer Rettungseinsatz an der US-amerikanischen Pazifikküste sorgt derzeit für Aufsehen in den sozialen Netzwerken. Am Seabright State Beach im kalifornischen Santa Cruz geriet am vergangenen Samstag (25. Juli 2026) ein zehnjähriger Junge beim Schwimmen in eine lebensgefährliche Strömung.
Dass der Vorfall nicht in einer Tragödie endete, ist dem entschlossenen Handeln eines erst 16-jährigen Rettungsschwimmers sowie dem mutigen Eingreifen mehrerer Strandgäste zu verdanken.
Wie der lokale US-Sender FOX 25 und die Zeitung „New York Post“ berichteten, wurde der Junge von einer sogenannten Brandungsrückströmung erfasst und binnen kurzer Zeit von rund drei Meter hohen Wellen auf das offene Meer hinausgezogen.
Kalifornien: Einsatz unter extremen Bedingungen
Der 16-jährige Rettungsschwimmer, auf Instagram unter dem Profilnamen „Chasinsalt“ bekannt, bemerkte die Notlage und steuerte ohne Zögern in die Brandung. Trotz der starken Wellen gelang es ihm, den Zehnjährigen zu erreichen und über Wasser zu halten, bis ein zweiter Rettungsschwimmer eintraf.
Ein Anwohner filmte die Szene, während am Ufer stehende Badegäste eine Menschenkette im flachen Wasser bildeten, um den Rettern und dem Kind das Verlassen der Brandung zu erleichtern.
Der Junge wurde am Strand umgehend medizinisch erstversorgt und konnte anschließend seinen Eltern in stabilem Zustand übergeben werden. Videos von der Rettung verbreiten sich derzeit in den sozialen Netzwerken. Auch der Instagram-Account „santacruznow“ veröffentlichte Aufnahmen des dramatischen Einsatzes.
Gefährliche Strömungen an der US-Pazifikküste
Der Vorfall reiht sich in eine Serie schwieriger Einsätze an der kalifornischen Küste ein. Die örtlichen Behörden meldeten für den besagten Tag allein im Bezirk Santa Cruz mehr als 25 Rettungsaktionen im Wasser. Für die Region galt wegen tückischer Strömungen und sogenannter „Sneaker Waves“ eine offizielle Sicherheitswarnung.
Dabei handelt es sich um einzelne, plötzlich auftretende Wellen, die nach einer Phase ruhiger Brandung unvermittelt weit auf den Strand laufen und Menschen ins Meer reißen können. Ausgelöst wurde der gefährliche Wellengang nach Angaben der Wetterbehörden durch langperiodische Wellen, die vom weit vor der Küste liegenden Hurrikan Fausto erzeugt wurden. (jag)
