Am Bahnhof Harburg ist ein Fahrgast von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Der Grund schockiert.
Schock-Wert!Bundespolizei muss Fahrgast zum Revier tragen

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Einsatzkräfte der Bundespolizei (Symbolfoto) mussten am Samstag (21. Februar 2026) am Bahnhof Harburg einen Fahrgast zur Wache tragen.
Für einen Fahrgast ist es vom Bahnhof direkt ins Krankenhaus gegangen... Laut Bundespolizeiinspektion Hamburg wurde der völlig betrunkene Mann (46) vom Zugpersonal eines Metronom-Zuges am Samstag (21. Februar) gegen 23.45 Uhr von der Weiterfahrt am Bahnhof Harburg ausgeschlossen.
Eine angeforderte Streife der Bundespolizei habe den Mann gestützt aus dem Zug geführt. Er sei völlig desorientiert, kaum noch ansprechbar und nicht mehr alleine „wegefähig“ gewesen, wie die Bundespolizei am Sonntag berichtet.
Atemalkoholtest ergibt krassen Wert
„Der 46-Jährige musste teilweise auf dem Weg zum Bundespolizeirevier durch die eingesetzten Polizeibeamten getragen werden“, so ein Sprecher. Nach Feststellung der Identität habe ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 3,43 Promille ergeben.
Ab drei Promille wirkt Alkohol stark sedierend und führt zu einer flachen Atmung. Es kann zu Kreislaufversagen und Bewusstlosigkeit bis zum Koma kommen. Ab 3,5 Promille besteht die Gefahr einer Lähmung des Atemzentrums und somit Lebensgefahr. Es kommt allerdings auf den Einzelfall an. Wer zum Beispiel regelmäßig und größere Mengen Alkohol trinkt, bei dem treten Ausfallerscheinungen erst bei höheren Promillewerten auf.
Im aktuellen Fall stellte ein angeforderter Arzt nach entsprechender Untersuchung keine Gewahrsamsfähigkeit des Mannes in einer Zelle der Bundespolizei fest. Der Mann wurde daher umgehend mit einem Rettungswagen zur kontrollierten Ausnüchterung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt in diesem Zusammenhang. „Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer“, so der Sprecher.
Hier sei der Mann bereits völlig desorientiert und nicht mehr „wegefähig“ gewesen. Der Sprecher: „Eine sehr gefährliche Situation für den 46-Jährigen.“

