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Flughafen Köln/BonnTechnische Störung löst Sicherheitsvorfall aus

Am Terminal des Köln/Bonner Flughafens stehen die Menschen in der Schlange. Wie Leserreporter Jan berichtet, gab es keine Informationen für die Reisenden.

Copyright: EXPRESS-Leserreporter Jan T.

Am Terminal des Köln/Bonner Flughafens stehen die Menschen in der Schlange. Wie Leserreporter Jan berichtet, gab es keine Informationen für die Reisenden.

Aktualisiert

Sicherheitsvorfall am Flughafen Köln/Bonn am Freitagmorgen.

Aufgrund eines Sicherheitsvorfalls in Folge einer technischen Störung wurde der Flughafen Köln/Bonn am Morgen für etwa zweieinhalb Stunden weitgehend lahmgelegt.

Der Flugbetrieb war am Freitagmorgen (13. Februar) vorübergehend eingestellt worden. Abflüge waren nicht mehr möglich, die Sicherheitsbereiche der Terminals 1 und 2 wurden gesperrt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Neue Gepäck-Scanner außer Betrieb genommen

Rund 800 Fluggäste, die sich im Sicherheitsbereich aufhielten, mussten diesen verlassen und sich anschließend einer erneuten Kontrolle unterziehen, teilte der Flughafen Köln/Bonn mit.

„Grund für die Maßnahme war eine zeitweise technische Funktionsstörung an der Sicherheitskontrolle während der Einführungsphase neuer Technik“, hieß es am Mittag vom Flughafen.

Inzwischen laufen Flugverkehr und Kontrollen wieder, doch der Vorfall hat Folgen: Die neuen Gepäck-Scanner wurden außer Betrieb genommen, berichtet der WDR.

Dem Vernehmen nach war eine Tasche direkt an den Besitzer ausgehändigt worden, obwohl sie zuvor beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte. Daraufhin sperrte die Bundespolizei vorübergehend den Sicherheits-Check der Terminals 1 und 2.

Der Flugbetrieb sei aber während der Maßnahme nicht eingestellt gewesen, betonte der Flughafen. Landungen hätten planmäßig stattgefunden. Von der Verzögerung bei den Abflügen sei etwa ein Dutzend Flüge betroffen gewesen, so ein Flughafensprecher weiter.

Während der Flughafen auf seiner Website davon sprach, dass das Personal alles unter Kontrolle hatte und die Reisenden fortlaufend informiert hätte, meldeten sich Passagiere bei EXPRESS.de und widersprachen dieser Darstellung vehement. Sie bemängelten die fehlende und mangelhafte Information und wiesen darauf hin, dass Passagiere ihre Flüge verpasst hätten, weil sie den Anweisungen folgten.

Nachdem der Betrieb wieder aufgenommen worden war, kam es am Sicherheitscheck zu längeren Wartezeiten. Rund 60 Prozent der eigentlichen Kapazitäten stünden zur Verfügung, sagte ein Flughafensprecher. „Deswegen sind die Techniker mit Hochdruck dran, den Fehler zu beheben.“ (red mit dpa)

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