Groß-Razzia in NRW! Verdacht auf Menschenhandel.
Prostitution im Kölner UmlandRazzien in Massagestudios – 600 Kräfte im Einsatz

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Die Polizei durchsuchte am Donnerstag mehrere Massagesalons, darunter auch in Brühl, und traf sechs Prostituierte an.
Aktualisiert
Am frühen Donnerstagmorgen, um Punkt 6 Uhr, schlugen Einsatzkräfte in Brühl zu.
Vor einem Massagesalon an der Mühlenstraße stoppten in der Dunkelheit mehrere Polizeifahrzeuge. Die Beamten und Beamtinnen stürmten das Gebäude und überraschten in den Zimmern einen Mann sowie mehrere Frauen.
Illegale Prostitution hinter der Fassade
Die Aktion in Brühl war Teil eines massiven Schlags gegen organisierte Kriminalität. Insgesamt waren 600 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft Bochum an den Durchsuchungen beteiligt.
Zeitgleich wurden 16 Wohn- und Geschäftsräume in 14 Städten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen durchsucht. Im Rhein-Erft-Kreis standen auch Massagesalons in Frechen und Hürth im Fokus der Ermittler und Ermittlerinnen.
In Brühl klickten für eine Person die Handschellen. Der Verdacht lautet, dass dort nicht nur Muskelverspannungen gelöst wurden, sondern in den Hinterzimmern illegale Prostitution stattfand.
Die Staatsanwaltschaft und Bundespolizei erklärten dazu: „Die Ermittlungen richten sich dabei gegen eine 59-jährige chinesische Hauptbeschuldigte sowie zehn weitere Beschuldigte, die als Bande im Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie des Menschenhandels stehen.
Dabei sollen chinesische Staatsangehörige durch die Beschuldigten angeworben und zudem durch Mitwirkung der Bande nach Deutschland geschleust worden sein.“ Eine Person wurde in Brühl festgenommen und abgeführt. Auch Prostituierte sollen vor Ort angetroffen worden sein.
Die perfide Masche der Schleuserbande
Die Vorgehensweise der Bande ist perfide und folgt oft einem bekannten Muster. Die Frauen werden häufig in China mit falschen Versprechungen geködert. Ihnen werden gut bezahlte und legale Jobs in Massagesalons in Aussicht gestellt. Für die Schleusung von Asien nach Europa verlangen die Kriminellen dann horrende Summen. Um diese Schleusergebühren abzuarbeiten, werden die Frauen zur Prostitution gezwungen. Damit sie nicht fliehen können, nehmen die Täter und Täterinnen ihnen in den meisten Fällen die Pässe ab.
In Brühl durchkämmten die Ermittler und Ermittlerinnen das Massagestudio und ein weiteres Objekt bis in die Nachmittagsstunden auf der Suche nach Beweismaterial. Anschließend wurden die Türen versiegelt.
Bei der Razzia am Donnerstag wurden insgesamt sechs Frauen angetroffen, die laut Staatsanwaltschaft und Bundespolizei in Massagesalons und Stundenhotels zur Prostitution gezwungen wurden. Das Amtsgericht Bochum ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft für die Hauptbeschuldigte und zwei weitere Beschuldigte an. Darunter befindet sich auch der in Brühl festgenommene Mann (red).
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