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Ryanair-Hammer in BerlinBilligflieger macht Basis dicht – was das für Urlauber bedeutet

Copyright: Christophe Gateau/dpa

Mitarbeiter betanken Flugzeug auf Vorfeld

Hiobsbotschaft für Flug-Fans: Ryanair macht in Berlin Schluss. Das wird für viele spürbare Konsequenzen haben!

Ein echter Hammer von der Billigfluglinie Ryanair! Die Gesellschaft, die auch etliche Reisende nach Mallorca bringt, gibt ihren Standort in der Bundesmetropole auf. Bereits am 24. Oktober 2026 ist dort Feierabend. Die sieben Maschinen, die bisher in Berlin zu Hause waren, ziehen dann an kostengünstigere Orte in anderen EU-Staaten um, wie die Firma am Freitag, 24. April, verkündete. Im Winterflugplan resultiert daraus eine drastische Reduktion um 50 Prozent bei Flügen, die Berlin ansteuern oder dort starten.

Auslöser für diese harte Entscheidung ist das Geld. Die Fluglinie wettert gegen die Entgelte am Airport der Hauptstadt, die von 2027 bis 2029 abermals um 10 Prozent zulegen sollen. Schon seit der Corona-Krise seien die Gebühren um satte 50 Prozent nach oben geklettert, gleichzeitig fiel die Zahl der Fluggäste von 36 Millionen (im Jahr 2019) auf 26 Millionen (für 2025). Das berichtet „Mallorca Magazin“.

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Klare Ansagen kommen von Eddie Wilson, dem Ryanair-CEO für die DACH-Region: „Der deutsche Luftverkehr ist nicht wettbewerbsfähig. Die Regierung räumt dies selbst ein, dennoch fehlt eine klare Strategie zur Senkung der Luftverkehrsteuer und überhöhten Flughafenentgelten – trotz der wiederholten Warnungen von Ryanair, dass Deutschland andernfalls Verkehr, Konnektivität, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft verlieren wird“.

Die Hauptstadt steht mit diesem Problem nicht alleine da. Der irische Billigflieger hat seinen Abschied aus der Bundesrepublik bereits vor einiger Zeit begonnen und führt dafür stets die übermäßigen Ausgaben an. Seit 2019 war Ryanair gezwungen, Standorte in Frankfurt, Düsseldorf sowie Stuttgart aufzugeben, was den Abzug von 13 Maschinen zur Folge hatte. Obendrein wurden sämtliche Verbindungen in die Städte Dresden, Leipzig und Dortmund ersatzlos gekappt. Die Fluglinie lässt durchblicken, dass zusätzliche Reduzierungen hierzulande bevorstehen könnten, nennt aber keine konkreten Einzelheiten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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