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Im Urlaub verschwundenRätsel um vermisste Mutter (44) – neues Video zeigt letzte Spur

Beeindruckender Blick auf ein Ferienresort auf der Karibikinsel Grenada.

Copyright: IMAGO/Depositphotos

Grenada zählt zu den beliebten Urlaubszielen vieler US-Amerikaner in der Karibik. (Symbolbild)

Aktualisiert:

Neue Videoaufnahmen könnten das rätselhafte Verschwinden einer Mutter (44) im Karibik-Urlaub auf Grenada endlich erklären.

Ein Urlaub im Karibikparadies Grenada ist für eine Familie aus dem US-Bundesstaat North Carolina zu einem Rätsel geworden. Die 44-jährige Elizabeth „Liz“ Waddell wird seit dem 22. Juli vermisst. Das berichtet das US-Magazin „People“. Nach Angaben der Ermittler und anhand von Videomaterial ist die US-Amerikanerin am Vormittag am Strand Grand Anse ins Wasser gegangen – seitdem fehlt von ihr jede Spur.

Die Mutter zweier Kinder war am 11. Juli gemeinsam mit einer Freundin auf die Karibikinsel gereist. Nach den ersten Tagen in einem Resort wechselten die Frauen am 21. Juli in eine Unterkunft im Süden der Insel. Überwachungskameras des Anwesens zeigen Waddell am folgenden Tag gegen 11.44 Uhr am Ufer entlanggehen. Drei Minuten später soll sie über einen Steg ins Wasser gegangen sein.

Kurze Zeit später ist auf den Aufnahmen zu sehen, wie sie einige Meter vom Ufer entfernt schwimmt. Eine Rückkehr an den Strand ist auf dem Videomaterial nicht zu erkennen.

Handtuch bleibt am Steg zurück

Als die Freundin nach Waddell suchte, fand sie am Steg lediglich deren Handtuch. Die Vermisste hatte nach Angaben ihrer Familie weder Mobiltelefon noch Geld, Ausweise oder Schuhe bei sich. Die Polizei auf Grenada leitete eine Suchaktion ein. Auch Waddells Ehemann Cailen reiste in die Karibik, um die Suche zu unterstützen.

Für die Angehörigen bleibt das Verschwinden unverständlich. Waddell galt als erfahrene Schwimmerin. Ihr Ehemann erklärte zudem, der Wasserbereich an der Stelle sei flach und ruhig gewesen.

Die Polizei auf Grenada geht derzeit davon aus, dass Waddell im Wasser in Schwierigkeiten geraten sein könnte. Hinweise auf eine Rückkehr der 44-Jährigen an Land gibt es bislang nicht. Die Suchmaßnahmen dauern an.

Es ist nicht der erste rätselhafte Vermisstenfall in der Karibik. Internationale Bekanntheit erlangte der Fall der US-Amerikanerin Amy Lynn Bradley, die 1998 während einer Kreuzfahrt spurlos verschwand. Trotz jahrelanger Ermittlungen, mehrerer mutmaßlicher Sichtungen und einer Fahndung durch das FBI fehlt bis heute jede gesicherte Spur.

Ebenfalls ungeklärt ist das Verschwinden der US-Reisejournalistin Claudia Ann Kirschhoch. Die damals 29-Jährige verschwand im Jahr 2000 während eines Urlaubs auf Jamaika. Obwohl ihr Reisepass, Geld und persönliche Gegenstände zurückblieben, konnte ihr Schicksal bis heute nicht aufgeklärt werden. (jag)

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