Die Polizei Bonn zieht Bilanz nach Pützchens Markt. Es gab viele Kontrollen und Festnahmen.
Waffen & SchlägereienPolizei-Bilanz zu Pützchens Markt in Bonn

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Polizisten patrouillieren über den Pützchens Markt in Bonn
Nach fünf Tagen Kirmes-Trubel ist Pützchens Markt in Bonn am Dienstagabend (15. September 2026) mit einem großen Feuerwerk zu Ende gegangen. Die Polizei zieht nun eine Bilanz zu dem Volksfest, das rund 750.000 Menschen anlockte.
Die Einsatzleiterin Silke Gremmler erklärte: „Kirmestypische Streitigkeiten und Delikte haben auch in diesem Jahr ein polizeiliches Einschreiten erforderlich gemacht. Insgesamt freuen wir uns aus Sicht der Polizei jedoch über eine überschaubare Einsatzlage. Die Markttage sind überwiegend friedlich und ruhig verlaufen.“
Messer und Totschläger auf Volksfest sichergestellt
Die starke und sichtbare Präsenz der Polizei sowie konsequentes Einschreiten hätten zu dem friedlichen Verlauf beigetragen. Dennoch zeigten Kontrollen, wie wichtig diese seien. „Dass wir unter anderem auch drei Messer, einen Teleskopschlagstock und einen Totschläger auffinden konnten zeigt, dass unsere Kontrollen weiterhin wichtig sind. Solche gefährliche Gegenstände gehören nicht auf ein Volksfest“, so Gremmler.
An den fünf Markttagen überprüften die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 904 Personen. Bei 191 von ihnen wurden die Personen selbst durchsucht, in 43 Fällen auch Taschen und Rucksäcke.
Gegen 60 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Drei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, weil sie stark alkoholisiert waren oder einem Platzverweis nicht folgten. Insgesamt wurden 37 Ermittlungsverfahren eingeleitet, die meisten davon wegen Körperverletzung. (red)
