Am Kölner Drogen-HotspotFrau (33) entlarvt Dealer – „gut gekleidet und gepflegt“

Der Menschen stehen beziehungsweise hocken am Zugang zum U-Bahnhof.

Copyright: Arton Krasniqi

Der Friesenplatz (hier der Zugang zum U-Bahnhof im August 2026) gilt als Drogen-Hotspot. 

Eine aufmerksame Frau beobachtete einen Mann am Friesenplatz und alarmierte mit einem Foto die Polizei.

Einer Kölnerin (33) war ein verdächtiger Mann (59) an der KVB-Haltestelle Friesenplatz aufgefallen. Laut Polizei wirkte der Mann „gut gekleidet und gepflegt“, kam immer morgens mit der Bahn und wurde dann sofort von mehreren Obdachlosen umringt.

Die Frau machte ein Foto des Verdächtigen und gab es am Mittwoch (15. September) an die Polizei weiter. Nur einen Tag später klickten für den 59-Jährigen die Handschellen, als Einsatzkräfte ihn im Umfeld des Friesenplatzes wiedererkannten.

Crack und Pfefferspray bei 59-Jährigem gefunden

Bei seiner Festnahme hatte der Mann 25 sogenannte „Bubbles“ mit Crack, eine Dose Pfefferspray und Bargeld dabei. Die Kripo ermittelt nun wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen ihn.

Die Ermittler und Ermittlerinnen des Kriminalkommissariats 27 suchen weitere Zeugen und Zeuginnen. Hinweise zum morgendlichen Geschehen am Friesenplatz werden telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen. (red)

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