Ein junger Student will das Leben auf der Straße beenden.
Genialer Plan gegen die KälteTeenie (18) will ein Jahr in seiner eigenen Erfindung wohnen

Copyright: IMAGO / Hanno Bode
Ribal testet Modulhaus gegen Obdachlosigkeit ein Jahr (Symbolbild).
Eine Idee, die Hoffnung macht! Der erst 18-jährige Ribal Zebian aus der kanadischen Stadt London hat einen krassen Plan. Der Ingenieurstudent an der Western University will der Obdachlosigkeit den Kampf ansagen – und zwar mit einer revolutionären Erfindung, die er am eigenen Leib testen will.
Ribal hat ein sogenanntes Modulhaus entwickelt, das Menschen ohne Zuhause ein sicheres Dach über dem Kopf bieten soll. Die Konstruktion besteht aus Fiberglasplatten und verfügt über alle wichtigen Anschlüsse. Für das Dach kommt ein spezieller isolierender PET-Schaumkern zum Einsatz. Ab Mai will der 18-Jährige für ein ganzes Jahr in seiner eigenen Kreation leben! Sein Gedanke dahinter: „Wenn man so lange mit etwas lebt und es benutzt, bemerkt man jeden einzelnen Fehler und kann es für die bestmögliche Benutzererfahrung optimieren“, erklärt er. Das berichtet „FOCUS online“.
Nach diesem Extrem-Test soll der Prototyp weiter verbessert und schließlich in Serie gehen. Der aktuelle Prototyp misst 2,4 mal 1,5 mal 2,4 Meter, doch Ribal betont, dass die Häuser auch fast dreimal so groß gebaut werden können. Ein größerer Prototyp soll bereits im Frühjahr oder Sommer entstehen. „Im Wesentlichen versuche ich, der Öffentlichkeit ein Haus anzubieten, das an einem Tag gebaut werden kann, erschwinglich ist und dennoch einige architektonisch beeindruckende Merkmale aufweist“, so der ehrgeizige Student.
Auch in Deutschland ist Wohnungslosigkeit ein riesiges Problem. Laut Hochrechnungen waren 2024 mindestens 1,029 Millionen Menschen ohne Wohnung, davon lebten 56.000 komplett auf der Straße. Die häufigsten Gründe dafür sind Miet- oder Energieschulden, Streitigkeiten, Trennung, Scheidung oder ein Umzug. Angesichts der eisigen Temperaturen warnt der Paritätische Gesamtverband vor dem Kältetod von Obdachlosen und ruft die Bevölkerung zur Hilfe auf. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
