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Urlaubs-Schock auf MallePreis-Wut und Terror-Angst vor Ostern

Anzeigetafel mit Spritpreisen und Stopschild „Spritpreispaket“

Copyright: IMAGO / Wolfilser

Anzeigetafel mit Spritpreisen und Stopschild „Spritpreispaket“

Preise explodieren, die Angst vor Anschlägen wächst.

Der Konflikt im Nahen Osten hat nun auch die Lieblingsinsel der Deutschen erreicht und bereitet Unternehmern wie Privatpersonen erhebliche Kopfschmerzen. Ein am Freitag (20. März) von der Zentralregierung in Madrid verabschiedeter Erlass sollte eigentlich für eine Entspannung der Lage sorgen. Die Umsatzsteuer für Kraftstoff, Strom und Gas wurde von 21 auf zehn Prozent reduziert – ein Paket mit einem Wert von circa fünf Milliarden Euro. Davon sollen Berechnungen zufolge ungefähr 70 Millionen Euro den Balearen zugutekommen.

Doch während sich manche Autofahrer am Wochenende über die gefallenen Spritpreise freuten, ist bei den Spediteuren die Stimmung am Kochen. Die Schritte seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein, monieren Branchenvertreter. Verbands-Boss Ezequiel Horrach warnt, dass die meisten Firmen an ihrer Belastungsgrenze seien und direkte Zuschüsse bräuchten. Immerhin: Nach einem Krisengespräch am Mittwoch (25. März) stellte Ministerpräsidentin Marga Prohens ein eigenes Hilfspaket in Aussicht, das noch vor der Osterzeit geschnürt werden soll. Genaue Inhalte nannte sie jedoch nicht. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Droht der Insel-Kollaps zu Ostern?

Die Uhr tickt, denn die Fuhrunternehmer haben bereits mit Arbeitsniederlegungen gedroht. Ein Albtraum-Szenario zum Beginn der Feriensaison an Ostern. Beschwichtigend heißt es vom Verband der Handelsfirmen, die Depots der Läden und Herbergen seien gut gefüllt und könnten einen Lieferstopp von fünf Tagen verkraften. Aber auch in anderen Sektoren wird gestöhnt. Der Verband des Baugewerbes stellt infrage, ob der geplante Baubeginn von 1.231 Sozialwohnungen angesichts der explodierenden Transport- und Spritpreise überhaupt noch umsetzbar ist. Die Inselregierung steht unter enormem Druck, das Bauvorhaben vor den Wahlen 2027 zu starten.

Zu den finanziellen Sorgen gesellt sich jetzt auch noch eine ganz andere Bedrohung. Die Ankündigung aus dem Iran, man wolle US-amerikanische und israelische Reisende in deren Urlaubsgebieten attackieren, hat für gewaltiges Aufsehen gesorgt. Weil die Zahl der Touristen aus den USA auf der Insel in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und zudem Hotelgruppen aus den Vereinigten Staaten und Israel auf Mallorca präsent sind, steigt die Anspannung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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