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Mallorca-BoomEurowings legt nach – doch in Spanien droht jetzt Streik-Ärger

Flughafen Stuttgart - Eurowings

Copyright: Christoph Schmidt/dpa

Wegen der hohen Nachfrage fliegt Eurowings zusätzliche Verbindungen nach Westeuropa. (Archivbild)

Trotz vieler Zusatzflüge droht an Ostern Ärger am Airport.

Einen gewaltigen Ansturm auf Flüge nach Westeuropa meldet Eurowings, Deutschlands führende Airline für Direktverbindungen, für die Osterzeit. Wie der Lufthansa-Ableger mitteilt, stellt man seit dem Start des Iran-Konflikts eine klare Umorientierung bei den Reisezielen fest.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen gehandelt und bis zum Monatsende Mai etwa 170 Extra-Flüge ins Programm genommen, um dem erhöhten Bedarf nachzukommen. Dadurch stehen ungefähr 36.000 weitere Sitzplätze zur Verfügung. Schon am kommenden ersten Urlaubswochenende befördert Eurowings an die 200.000 Reisende in den Urlaub.

Mallorca-Flüge extrem begehrt

Nach einem anfangs zögerlichen Buchungsverlauf ist die Baleareninsel Mallorca jetzt extrem populär. Wie die dpa meldet, wird sie von Airports in Deutschland allein circa 100-mal extra angeflogen. Zusätzliche Flüge gibt es außerdem zu den Kanarischen Inseln und nach Málaga, Neapel, Faro sowie Nizza.

Aber Urlauber in Spanien sollten sich gerade in der Osterzeit auf Probleme vorbereiten. Ein Ausstand des Bodenpersonals droht, was zu erheblichen Wartezeiten und Verspätungen an den Airports führen könnte.

Arbeitsniederlegungen an spanischen Airports geplant

Die Mitarbeiter des Dienstleisters Groundforce planen schon ab diesem Freitag einen unbefristeten Streik. Ihre Arbeit soll montags, mittwochs und freitags jeweils für mehrere Stunden niedergelegt werden. Bei der Firma Menzies, einem anderen großen Anbieter, ist ein ganztägiger Arbeitskampf für dieses Wochenende und für den Zeitraum vom 2. bis zum 6. April vorgesehen.

Auswirkungen gibt es vor allem bei der Gepäckausgabe, dem Einsteigen und der Abfertigung der Maschinen an vielen spanischen Airports. Dazu zählen Palma de Mallorca, die Kanaren, aber auch Madrid, Barcelona und Málaga. Als Grund werden gewerkschaftliche Forderungen nach mehr Gehalt und verbesserten Arbeitsumständen genannt.

Dennoch rechnet man in Spanien trotz der angekündigten Streiks nicht mit zahlreichen Flug-Annullierungen. Aufgrund der gesetzlich festgeschriebenen „Mindestdienste“ kann in der Regel nur ein geringer Anteil der Mitarbeiter die Arbeit niederlegen. Mit Verzögerungen müsst ihr allerdings planen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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