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Zoff um Instagram-BuchtDeutsche Familie will Mallorca-Traumstrand sperren

Bucht mit Badegästen und Booten im Meer

Bucht mit Badegästen und Booten im Meer.

Urlaubs-Schock! Beliebter Strand bald dicht?

Ein absolutes Muss für viele Urlauber und eine der bekanntesten Buchten der Insel: der Caló des Moro, der auch als „Instagram-Bucht“ die Runde macht. Jeden Sommer wird dieser Fleck Erde von Hunderttausenden Touristen regelrecht geflutet. Selbst bei brutalen vierzig Grad harren die Leute zwei Stunden oder länger aus. Wofür? Um am Meer ein schnelles Selfie für Social Media zu schießen und dann wieder abzuhauen.

Doch mit diesem Massenandrang könnte es bald vorbei sein. Wie die „Diario de Mallorca“ meldet, hat die deutsche Eigentümerfamilie Oehm, der das riesige Areal an der Bucht gehört, jetzt die Notbremse gezogen. Bei den Behörden wurde ein Antrag eingereicht, um den Zugang mit einem Zaun dichtzumachen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Der Haken an der Sache: Um überhaupt an den Strand zu kommen, müssen die Badegäste einen Kilometer langen Fußmarsch über das Privatgelände der Oehms auf sich nehmen. Und es sind auch die Besitzer, die den ganzen Dreck wegräumen, den die Urlauber hinterlassen. Sie pflanzen kaputte Vegetation nach und müssen sogar Brände löschen.

Die Oehms wollen eine Schließung, die vor Gericht standhält. Dafür haben sie ein komplettes Projekt mit Architekten auf die Beine gestellt, das alle Vorschriften zur Küstenlinie und den Versorgungszonen einhält. Der komplizierte Rechtsstreit liegt jetzt bei der Kanzlei des Anwalts Rafael Barber-Llorente.

Die Familie Oehm lebt das ganze Jahr über in ihrem kleinen Paradies in der Gemeinde Santanyí. Um den Zaun zu rechtfertigen, haben sie ein dickes Gutachten anfertigen lassen, das die krassen Auswirkungen der Besuchermassen auf die Natur beschreibt. Ihre Schätzung: Der Caló des Moro und die Nachbarbucht Cala s’Almunia werden sechs Monate im Jahr von täglich rund fünftausend Menschen überrannt. Ein Bericht der spanischen Küstenbehörde geht sogar von fast einer Million Badegästen pro Saison aus.

Die Oehms sagen, sie hätten die Behörden seit Jahren „flehentlich“ um eine Lösung angebettelt, aber nie eine vernünftige Antwort bekommen. Auch die Versuche, die Zaunpläne persönlich im Rathaus von Santanyí vorzustellen, sind bisher im Sande verlaufen. Termine wurden schon zweimal verschoben.

Als Vorbild für die Aktion dient der Familie ein anderes Küstengrundstück der Familie March in derselben Gegend, wo der Zugang bereits eingeschränkt ist. Die Erben des Bankiers Juan March Ordinas, die bald die einzigen mallorquinischen Großgrundbesitzer an der Küste sein könnten, wurden aber erst kürzlich dazu verdonnert, den Zugang zu einem Grundstück in der Gemeinde Sóller wieder zu öffnen. Die Oehms versichern, dass sie alle öffentlichen Wege unangetastet lassen würden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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