Eine kurze Rollerfahrt von nur 4 Minuten entwickelt sich zu einem wahren Horror-Trip.
Behörden-IrrsinnWeil Sohn (6) Roller fährt – Familie am Pranger

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Kind auf Elektroroller mit Helm und Handschuhen.
Ein unglaublicher Behörden-Wahnsinn für eine Familie in Atlanta (USA)! Weil ihr sechs Jahre alter Sohn nur einen Katzensprung mit dem E-Roller zurücklegte, handelten sie sich riesigen Zoff mit dem Jugendamt ein. Der Kleine wollte, wie so oft, zu einem nahegelegenen Spielplatz – die Tour dauerte bloß vier Minuten. Dabei war der Weg voller Leute, die Eltern hatten alles im Blick und das Viertel ist als ungefährlich bekannt.
Gegenüber dem „Business Insider“ sagte die Mutter: „Wir kennen unseren Sohn besser als jeder andere und hatten kein Problem damit, dass er diese kurze Strecke auf einem Weg voller Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, zurücklegt“. Aber dann der Schock: Als er wieder nach Hause wollte, sprach ihn ein Unbekannter aus einem Fahrzeug an. Kaum 48 Stunden danach klingelte es und ein Vertreter vom Kinderschutz stand auf der Matte. Die Anschuldigung: Der Kleine wäre ständig allein unterwegs. Das berichtet „FOCUS online“.
Für die zuständige Stelle war die Sache sofort klar: „unzureichende Aufsicht“. Es wurden Fotos von ihrem Zuhause gemacht und die Eltern wurden genötigt, einen sogenannten „Sicherheitsplan“ zu unterzeichnen. Die Vorschrift darin: Die Kids dürfen keine Sekunde mehr ohne Aufsicht sein. Die Eltern bekamen es mit der Angst zu tun und untersagten ihrem Sohn, alleine vor die Tür zu gehen. Wenig später der nächste Hammer per Post: Ein Schreiben flatterte ins Haus, das amtlich eine Vernachlässigung feststellte. Daraufhin engagierte die Familie einen Juristen. Dieser konnte zwar erreichen, dass die Anschuldigung als falsch bewertet wurde, aber die Akte existiert weiter. Die Behörde hat die Familie also immer noch auf dem Schirm.
Dabei ist die Gefahr bei E-Scootern alles andere als ein Witz. Mediziner und Sicherheitsprofis raten Eltern dringend ab, ihren Kindern derartige Roller zu kaufen. Die Angst vor Crashs nimmt zu und die Statistiken für Deutschland sind erschreckend, vor allem was junge Menschen angeht. Im letzten Jahr ereigneten sich in Deutschland 11.944 Kollisionen mit E-Scootern, bei denen Personen verletzt wurden – eine heftige Zunahme um 26,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2023.
Die schreckliche Statistik zählt 27 Tote und 1.513 schwer verletzte Personen. Die Informationen vom Statistischen Bundesamt (Destatis) malen ein finsteres Szenario. Was besonders ins Auge sticht: Sämtliche 27 Verstorbenen waren unter 25 Jahre alt. Wenn es zu Zusammenstößen mit anderen kam, bekamen die Fahrer der E-Scooter in 47,6 Prozent der Situationen die Hauptverantwortung.
Mehr als ein Drittel aller Zusammenstöße (31,4 Prozent) passierten ohne Fremdeinwirkung. Bei diesen kamen auch 14 der insgesamt 27 Todesopfer ums Leben. Beinahe 54 Prozent der gesamten Crashs fanden in Metropolen statt, wo diese Flitzer besonders häufig unterwegs sind. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

