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Wetter-Wahnsinn in ItalienPlötzlich 45 Zentimeter Schnee mitten im Mai

Majestätische schneebedeckte Berge mit blauem Himmel

Copyright: IMAGO / Zoonar

Majestätische schneebedeckte Berge mit blauem Himmel.

Mai-Schnee-Alarm! In Italien spielt das Wetter verrückt.

Italien erlebt eine krasse Wetter-Kehrtwende! Ein Tief vom Nordatlantik ist über das Land gezogen und stiftet in einigen Gegenden ordentlich Verwirrung. Die Emilia-Romagna hat es am Samstagfrüh besonders hart erwischt. Zwischen Ferrara und Ravenna wüteten Unwetter, während es in den Gebirgen auf einmal schneite.

Heftiger Regen kam in den Tälern runter, aber weiter oben bot sich ein völlig anderes Bild. Bis zu 45 Zentimeter frischer Schnee fielen binnen kurzer Zeit auf der Marmolada, dem Gipfel der Dolomiten. Aufnahmen dokumentieren eine vollständig zugeschneite Region. Das berichtet „t-online“.

Fachmann erklärt: „Vor 30 Jahren wäre das normal gewesen“

Aber nicht allein der Schnee hat für Wirbel gesorgt. Rund um Ravenna wurde der Himmel am Samstag rasant finster. Ein starkes Unwetter fegte über Ortschaften wie Lugo, Bagnacavallo und auch Alfonsine hinweg. Über Stunden prägten Blitze, kräftige Regengüsse und heftige Windstöße die Szenerie.

Die unglaublichen Daten zu diesem Wintereinfall kommen von Flavio Tolin von „Marmolada Meteo“: In einer Höhe von etwa 3.000 Metern wurden 40 bis 45 Zentimeter Schnee registriert. Sogar auf 2.000 Metern Höhe waren es immerhin 20 bis 25 Zentimeter. Schneefall wurde ebenfalls vom Asiago-Plateau sowie vom Monte Corno gemeldet.

Aber ist diese Wetter-Wende tatsächlich so ungewöhnlich? Wetter-Fachmann Tolin relativiert die Lage. Der Mai kompensiere nach einigen trockenen Monaten jetzt den Wassermangel. Selbst die registrierte Temperatur von minus 10 Grad Celsius sei „nichts Außergewöhnliches“.

Der Meteorologe hat eine erstaunliche Begründung für das große Erstaunen vieler Leute parat. „Das Hauptproblem ist, dass wir von etwas überrascht sind, das vor dreißig Jahren normal gewesen wäre.“ Dieser Kaltlufteinbruch wird aber wohl nicht von Dauer sein. Bereits zum Sonntag hin dürfte sich die Lage wieder entspannen, womit die kurze Episode mit kühler Luft und Schnee im Gebirge wahrscheinlich vorbei ist. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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