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Ihr Teich in GefahrSo schützen Sie Ihre Fische vor Hitze, Algen und Sauerstoffmangel

Mädchen sonnt sich auf einer Brücke über einem Gartenteich

Copyright: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn

Endlich Sommer! Mit der richtigen Pflege bleibt der Gartenteich auch bei Hitze im Gleichgewicht.

Hitzewelle im Garten: So wird der Teich nicht zur Todesfalle

Steigen die Temperaturen, wird der Gartenteich zur Wohlfühloase. Doch die Sommerhitze ist gefährlich: Gerade kleine Teiche können schnell kippen und für Fische zur Todesfalle werden. Weil sie meist keinen Frischwasserzulauf haben, sind sie extrem empfindlich. Darauf müsst ihr jetzt achten!

Hitze und Sauerstoffmangel: Wenn Fische nach Luft schnappen

Die Affenhitze im Sommer wird für die Tiere im Gartenteich rasch zu einer echten Gefahr. Gerade in flachen Becken heizt sich das Wasser extrem auf. Klettert die Temperatur über die Marke von 24 Grad, fällt der Gehalt an Sauerstoff rapide ab. Aber wie merkt man, dass die Luft knapp wird? Wenn Fische träge herumschwimmen, häufig an die Wasseroberfläche kommen oder regelrecht nach Luft japsen, schrillen die Alarmglocken. Dann ist schnelles Eingreifen gefragt! Pumpen zur Belüftung oder spezielle Oxydatoren, die chemisch Sauerstoff ins Wasser bringen, können die Rettung sein.

Um für Abkühlung zu sorgen, könnt ihr schattige Plätze schaffen, zum Beispiel mit einem Sonnensegel. Die hohen Temperaturen machen die Fische nämlich auch anfälliger für Krankheiten. Füttern solltet ihr bei der Hitze nur morgens oder abends, am besten aufgeteilt in zwei bis vier kleine Mahlzeiten.

Wasser verdunstet? Leitungswasser ist die Lösung!

Klar, bei der Bullenhitze verdampft auch jede Menge Wasser aus dem Gewässer. Ihr solltet in solchen Phasen also den Pegelstand regelmäßig checken. Wenn nötig, füllt ihr nach – und jetzt kommt's: am besten mit Leitungswasser! Das klingt erstmal komisch, aber im Gegensatz zu Regenwasser enthält es wichtige Mineralien, die dem Teich guttun. Achtet im Sommer außerdem darauf, dass die Technik, speziell der Filter, tadellos läuft.

Grüne Pest! So stoppt ihr die Algen-Invasion

Hitze plus ein Überfluss an Nährstoffen – zum Beispiel durch Blätter, Blütenstaub oder zu viel Fischfutter – sind der ideale Cocktail für eine Algenplage. Im Sommer kann das zu einer wahren Explosion führen, die das Ökosystem im Teich komplett durcheinanderbringt. Dagegen könnt ihr aber was tun: UV-C-Klärer, spezielle Filter, die Nährstoffe aufsaugen, oder einfach die Algen von Hand abfischen.

Der Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) rät außerdem, auch tote Pflanzenreste immer wieder rauszuholen, um das Wasser nicht noch mehr zu belasten. Bestimmte Pflanzen helfen übrigens auch dabei, die Wasserqualität zu verbessern. Sie ziehen Nährstoffe aus dem Wasser und geben Sauerstoff ab. Gute Helfer sind laut BNA zum Beispiel die Krebsschere, der Gewöhnliche Wasserhahnenfuß und die Wasserfeder. Am Ufer machen sich Schilfrohr oder die Sumpf-Schwertlilie nützlich. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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