Hunderte Nachkommen sollen auf das Konto eines Vaters und seines Sohnes gehen.
Fruchtbarkeits-WahnsinnEr und sein Vater zeugten mehr als 500 Kinder – jetzt zieht ein Gericht die Notbremse

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Fötusmodell in Laborglas mit Flüssigkeit.
Ein unglaublicher Vorfall aus Kanada schlägt hohe Wellen. Ein Mann und sein Vater sollen mit ihren Samenspenden für die Vaterschaft von deutlich mehr als 500 Kindern zuständig sein. In Quebec hat ein Gericht den beiden jetzt aber einen Riegel vorgeschoben und weitere Spenden untersagt.
Ins Rollen kam der Rechtsstreit durch eine Frau, die mithilfe der Spenden des Duos Mutter von insgesamt sieben Kindern wurde. Ihr Vorwurf: Der Vater und sein Sohn hätten eine Abmachung missachtet. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, die dem kanadischen Sender CBC zugänglich sind, wird einem der Männer die Vaterschaft für „mehr als 450 Kindern“ zugeschrieben, dem anderen für „mehr als 160 Kindern“. Das berichtet „t-online“.
Kanada ohne gesetzliches Limit
Die Frau erklärte, es habe eine Vereinbarung bestanden, laut der die Männer nach 25 beziehungsweise 10 gezeugten Kindern keine zusätzlichen Spenden hätten tätigen dürfen. Zwar stritten die beiden eine derart feste Abmachung ab, gestanden vor Gericht jedoch ein, die jeweilige Marke überschritten zu haben. In seinem Urteilsspruch vom 18. März stellte der verantwortliche Richter fest, dass die Zahl der Nachkommen die empfohlenen Limits extrem übertrifft.
Weder in Kanada noch in Deutschland existiert ein gesetzliches Maximum für die Menge an Samenspenden pro Mann. Fachleute in Deutschland empfehlen allerdings oft, dass ein Spender seinen Samen für maximal 15 Kinder zur Verfügung stellen sollte. Angeführte Gründe sind neben ethischen Überlegungen für das Wohlergehen des Kindes auch die Prävention von genetischen Krankheiten und Blutschande.
Der Vorfall um die beiden Kanadier ist aber kein isoliertes Ereignis. Internationale Bekanntheit erlangten die Geschehnisse rund um den Niederländer Jonathan Jacob Meijer. Laut Schätzungen ist er möglicherweise für die Vaterschaft von über 1000 Kindern zuständig. (red)
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