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+++ Eilmeldung +++ Ende noch unklar Störung im Bahnverkehr – Kölner Hbf betroffen

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Feuer-Inferno in der PfalzZug zerfetzt Lkw auf Gleisen – Explosionen erschüttern Ort

Illustration - Polizei und Krankenwagen

Copyright: Jens Kalaene/dpa

Sanitäter bringen die Verletzten in Krankenhäuser. (Symbolbild)

Aktualisiert

Ein Autotransporter blieb auf einem Bahnübergang stehen. Es kam zu einer verheerenden Kollision. Das Ausmaß der Schäden ist groß.

Ein heftiger Crash zwischen einem Zug und einem Autotransporter hat am Montagabend (10. Juni 2024) in der Südpfalz für Chaos gesorgt. Mehrere Personen kamen dabei zu Schaden. Die Einsatzkräfte vor Ort beschrieben ein Bild der Zerstörung: ein Trümmerfeld, das sich über hunderte Meter zog. Der materielle Schaden geht wohl in die Hunderttausende.

Der Auslöser des Unglücks in Insheim (Landkreis Südliche Weinstraße) war laut dpa ein im zähflüssigen Verkehr steckengebliebener Lkw. Dessen Auflieger blockierte den Schienenübergang. Ein herannahender Regionalexpress konnte trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung den Aufprall nicht mehr abwenden.

Bei der Kollision eines Regionalzugs mit einem Autotransporter in der Südpfalz sind mehrere Menschen verletzt worden.

Zudem sind die Schäden nach dem Unfall groß - die Polizei sprach von einem Trümmerfeld von mehreren Hundert Metern Ausmaß.

Herumfliegende Trümmerteile verletzen Fahrer

Polizeiangaben nach war der Fahrer des Autotransporters im stockenden Verkehr mit seinem Auflieger auf dem Bahnübergang in Insheim im Landkreis Südliche Weinstraße stehen geblieben, als sich ein Regionalexpress näherte.

Der Lokführer habe trotz Notbremsung den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen können, hieß es. Es kam zur Kollision. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf mehrere 100.000 Euro.

Der Transporterfahrer schaffte es noch, auszusteigen, wurde aber durch herumfliegende Trümmerteile schwer verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Trümmer trafen auch ein Auto auf einem nahe gelegen Parkplatz und setzen dieses in Brand. Auch der Transporter brannte. Zudem soll es mehrere Explosionen gegeben haben.

Drei Zugpassagiere erlitten den Angaben nach durch die Wucht des Aufpralls leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Kurze Zeit nach dem Vorfall am Montagabend war die Polizei noch von insgesamt vier Leichtverletzten ausgegangen.

Die Bergungsarbeiten dauerten in der Nacht an. Die Strecke werde auf jeden Fall bis zum Morgen gesperrt sein, hieß es. Es sei noch unklar, ob es Schäden am Gleisbett gibt, sagte ein Polizeisprecher. Dies solle in den Morgenstunden überprüft werden. Danach werde über die Freigabe der Strecke entschieden. (dpa)

Der Lenker des Lasters konnte sich gerade noch aus seiner Kabine retten. Doch umherfliegende Wrackteile erfassten ihn und fügten ihm schwere Verletzungen zu, so die weiteren Angaben der Polizei. Die gewaltige Energie der Kollision schleuderte Trümmer auf einen benachbarten Parkplatz, wo ein Pkw Feuer fing.

Auch der Lkw selbst stand in Flammen; es wird von mehreren Detonationen berichtet. Im Zug wurden durch die Kollision drei Fahrgäste leicht verletzt. Sämtliche Verletzte kamen zur Behandlung in umliegende Kliniken.

Die Aufräumarbeiten dauerten die gesamte Nacht über an. Die Schienenstrecke ist bis auf Weiteres blockiert. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass der Zustand des Gleisbetts noch unklar sei. Eine Inspektion am Morgen soll Klarheit bringen, erst danach fällt die Entscheidung über die Wiedereröffnung der Route. (red)

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