Abo

Zwang sie zu 120 MännernEx-Hells-Angel soll seine Frau an Dutzende Männer verkauft haben

Gericht in Schweden

Copyright: Steffen Trumpf/dpa

Ein Schwede soll seine Frau zu sexuellen Handlungen mit mehr als 100 Männern gezwungen haben. Jetzt ist Anklage gegen ihn erhoben worden. (Symbolbild)

Ein Schwede steht vor Gericht, weil er seine Partnerin an mindestens 120 Männer verkauft haben soll.

Ein schockierender Vorfall beschäftigt die schwedische Justiz. Einem Mann wird zur Last gelegt, seine Gattin gezwungen zu haben, sich mindestens 120 anderen Männern sexuell hinzugeben. Die Anklagepunkte sind gravierend: schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Missbrauch. Laut dpa soll der Beschuldigte seine Frau außerdem wiederholt bedroht haben.

Der Angeklagte soll aus der Zwangsprostitution seiner Partnerin seinen Lebensunterhalt bestritten haben. Um Kunden zu gewinnen, soll er online Inserate platziert und die Termine koordiniert haben. Die abscheulichen Übergriffe fanden angeblich nicht nur bei realen Treffen, sondern auch im digitalen Raum statt.

Verdächtiger ist ehemaliges Mitglied der „Hells Angels“

Besonders erschütternd: Bei dem Verdächtigen handelt es sich mutmaßlich um ein früheres hochrangiges Mitglied des Rocker-Clubs „Hells Angels“. Er soll seine Frau persönlich zu den Männern gebracht und die Begegnungen beaufsichtigt haben.

Die Ermittlungen kamen ins Rollen, weil die Frau selbst den Mut aufbrachte, ihren Peiniger bei den Behörden zu melden. Dies führte zur Festnahme des Mannes im Oktober 2025. Er weist sämtliche Anschuldigungen von sich.

Konsequenzen auch für die Freier

Aber nicht nur der Ehemann muss mit juristischen Folgen rechnen. Auch den Kunden, die Berichten zufolge aus dem ganzen Land anreisten, drohen Strafen. Der Erwerb sexueller Dienstleistungen ist in Schweden verboten, während das Anbieten solcher Dienste nicht unter Strafe steht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Mandelblüte - März-Bilanz DWD

Wetter-Wahnsinn im März

DWD-Bilanz: Zu warm, zu trocken und hohe Waldbrandgefahr