Bündnis „Unteilbar“ Menschenkette gegen Rassismus, die Länge fasziniert

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Tausende Menschen folgten am Sonntag, den 14. Juni dem Demo-Aufruf des Bündnis „Unteilbar“ und bildeten Menschenketten mit genügend Hygieneabstand als Zeichen gegen Rassismus und soziale Ungleichheit.

Berlin – Am Sonntag versammelten sich tausende Menschen in Deutschlands Städten, um unter dem Motto #SoGehtSolidarisch ein Zeichen gegen Rassismus und Ungleichheit zu setzen.

Ein 9km langes, farbenfrohes „Band der Solidarität“

Besonders faszinierend: In Berlin kamen nach Angaben des Veranstalters vom Bündnis „Unteilbar“ rund 20.000 Menschen zusammen und bildeten eine 9 Kilometer lange Menschenkette vom Brandenburger Tor bis in den Stadtteil Neukölln. Das „Band der Solidarität“ wurde mit genügend Hygieneabstand gebildet.

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„Es war durchweg positiv, das Hygienekonzept ist vollends aufgegangen. Die Menschen haben ihre Mund-Nase-Bedeckung getragen und haben auf Abstände geachtet. Es war vorbildlich“, sagte Pressesprecher der Berliner Polizei, Thilo Cablitz.

Polizei sehr zufrieden mit den Demonstrationen

Insgesamt achteten 170 Ordner auf die Einhaltung der Corona-Regeln, zudem sicherten 1.200 Polizeikräfte die Menschenkette ab und sperrten die Straßen für den Verkehr.

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Rund 20.000 Demonstranten bildeten ein farbenfrohes „Band der Solidarität“ vom Brandenburger Tor bis in den Stadtteil Neukölln.

Auch in anderen Städten wie Hamburg, Freiburg, Chemnitz und Münster fanden sich zahlreiche Menschen für Demonstrationen zusammen. Die Polizei Hamburg verzeichnete rund 840 Menschen – vorbildlich mit Mundschutz.

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In Leipzig folgten rund 1400 Menschen dem bundesweiten Demo-Aufruf. Darunter unter anderem Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipping und Sachsens Justizministerin Katja Meier von den Grünen.

„Rassismus ist ein weltumspannendes Problem. Der Auftrag ist klar: Einsatz von Politik & Gesellschaft gegen jede Form von Rassismus & Menschenfeindlichkeit: nur zusammen sind wir #unteilbar“, schrieb die Ministerin bei Twitter.

SPD-Gesundheitsexperte warnte vor Massenansteckungen

Trotz der Warnungen einer massenhaften Ansteckung mit dem Coronavirus des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach demonstrierten tausende Menschen friedlich. (dpa)

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