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„Es ist glasklar“UN-Chef warnt in Bonn vor Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

UN-Klimachef Simon Stiell

Copyright: Fernando Llano/AP/dpa

UN-Klimachef Simon Stiell sieht die Welt im Würgegriff fossiler Brennstoffe (Archivbild).

UN-Klimachef schlägt in Bonn Alarm: Krisen sind fatal.

Alarmstimmung in Bonn! Zum Auftakt der zehntägigen Klimakonferenz richtet UN-Klimachef Simon Stiell einen eindringlichen Appell an die Welt: Der Umstieg auf saubere Energien muss sofort passieren. Die aktuellen Krisen, so seine Warnung, hätten katastrophale Auswirkungen.

„Der Krieg im Nahen Osten verursacht unermessliches menschliches Leid und löst eine Kostenkrise bei fossilen Brennstoffen aus, die Volkswirtschaften überall in den Würgegriff nimmt“, erklärte der Leiter des UN-Klimasekretariats, das in Bonn ansässig ist. Sein Fazit ist unmissverständlich: „Es ist glasklar: Eine Fortsetzung unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bedeutet, weiterhin Inflation und wirtschaftliche Instabilität zu importieren.“

Klimaziele: Stiell will mehr Tempo

Stiell verlangte, dass die Völkergemeinschaft beim Klimaschutz endlich einen Zahn zulegen und zügiger Fortschritte machen müsse. „Wir müssen unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen und die im Rahmen des Abkommens beschlossenen Pläne vollständig umsetzen.“ Die globale Klimakrise zu meistern, sei die herausforderndste und zugleich bedeutendste Mission, der sich die Menschheit jemals gestellt habe.

An dem Treffen in Bonn sind 6500 Abgesandte beteiligt. Sie stammen aus Politik, Forschung, Unternehmen sowie der Zivilgesellschaft und kommen aus beinahe jedem UN-Mitgliedsland. Die Bundesregierung stuft die Veranstaltung als die größte wiederkehrende UN-Zusammenkunft in Deutschland ein. (dpa/red)

Nächster Halt: Weltklimakonferenz in Antalya

Das zentrale Ziel der zehntägigen Zusammenkunft ist die Vorbereitung für die nächste Weltklimakonferenz. Diese wird noch in diesem Jahr in der türkischen Stadt Antalya ausgetragen.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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