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Groß wie 70 Fußballfelder In Köln sollen in ein paar Tagen gigantische Parks wachsen

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Nicht auf Gebäuden oder an Fassaden, sondern ebenerdig: In Münchberg (Bayern) steht eine von bundesweit 23 Photovoltaik-Anlagen der Rheinenergie. Jetzt werden auch Kölner Areale erschlossen.

Köln – Sie glänzen bereits auf den Dächern zahlreicher Privathäuser oder auf den Zentralen großer Unternehmen: Photovoltaikanlagen, die Licht in elektrische Energie umwandeln und Haushalte oder Firmen mit emissionsfreiem Strom versorgen.

Jetzt zündet die Rheinenergie AG die große Sonnenenergie-Offensive und plant in diesem Jahr den ersten großen Solarpark im Kölner Stadtgebiet.

Rheinenergie AG: Solarstrom für Köln

Bisher hat die Rheinenergie in Köln zwölf Photovoltaikanlagen (PV) mit einer Gesamtleistung von drei Megawatt aufgestellt, etwa auf den Dächern von Ford, am Flughafen, beim WDR oder von der AWB. Zusammen haben sie eine Größe von 4,4 Hektar, was etwa sechs Fußballfeldern entspricht.

Damit können 1000 Haushalte versorgt und jährlich 1500 Tonnen CO2 eingespart werden. Doch das war für Kölns größten Sonnenstromproduzenten erst der Anfang.

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Macher der Energiewende: Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der Rheinenergie AG und des Stadtwerke-Köln-Konzerns.

Energiewende in Köln: Solarpark in Weiden

Um die Energiewende richtig in Schwung zu bringen, plant Rheinenergie-Boss Dr. Dieter Steinkamp (59) in diesem Jahr den Bau von großen Freiflächen-Solarparks. Auf Arealen, die eh dauerhaft brach liegen und sich weder für Landwirtschaft, Wohnungs- oder Gewerbebau eignen sollen. Premiere soll das Projekt im Kölner Westen feiern – neben dem Klärwerk Weiden.

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„Als Unternehmen bauen wir unser Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien stetig aus – auch auf lokaler Ebene“, so Steinkamp. „Die geplante Anlage in Weiden ist ein weiteres Beispiel dafür, wie innerstädtische Flächen, die sich für Wohnbebauung oder Gewerbenutzung nicht eignen, einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Energiewende und zum Umweltschutz leisten können.“

Solarenergie

Energiemaschine am Airport: Die 9000 Quadratmeter große Solarstromanlage auf dem Köln Bonn Cargo Center. 

Rheinenergie AG: 70 Fußballfelder Solarparks

Der Bauantrag für die Anlage (14.000 qm groß, 2340 Module) ist gestellt. Läuft alles nach Plan, soll alles im April klar sein. Im Sommer könnte es dann heißen: Strom marsch! Die Leistung wird 750 Kilowatt (kW) betragen, damit lassen sich etwa 215 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen.

Doch es geht weiter: Insgesamt wurden auf Kölner Stadtgebiet bisher 15 Areale ausgewählt, die im Eigentum der Stadt Köln und der Rheinenergie sind und zusammen eine Fläche von rund 50 Hektar, also der Größe von etwa 70 Fußballfeldern, umfasst.

Stegerwaldsiedlung

Typische Dachaufbauten wie hier in der Mülheimer Stegerwaldsiedlung: Laut Rheinenergie sind erst 1,6 Prozent der Dachflächen solarmäßig erschlossen.

Köln: Sonnenstrom neben den Autobahnen

Darunter sind mehrere Flächen im Kölner Norden entlang der A3 und der Bahnlinie Richtung Leverkusen, sowie an der A4 und der A555 im Kölner Süden. Die Rheinenergie schätzt: Knapp 40 Prozent des in Köln verbrauchten Stroms könnte aus Photovoltaik-Anlagen kommen. Da muss nur noch die Sonne mitspielen.