Die Nerven in NRW liegen blank. Es geht um die Angst, dass bald die ersten Castor-Transporte mit strahlendem Abfall durchs Land fahren – vielleicht schon vor Ostern. Hunderte protestierten in Ahaus dagegen.
NRW in AufruhrDrohen 150 Atom-Fahrten noch vor Ostern?

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Bereits Ende Januar hatten Demonstrierende gegen Castor-Transporte protestiert. (Archivbild)
Am Samstag (2. März 2024) versammelten sich etwa 450 Personen in Ahaus im Münsterland. Ihr Protest richtete sich gegen die vorgesehenen Transporte von Atommüll in Castor-Behältern. Diese Zahl wurde sowohl von den Organisatoren als auch von der Polizei bestätigt, wie die dpa meldet.
Ein breites Bündnis aus 58 verschiedenen Gruppen – darunter Verbände, Klimaschützer, kirchliche Organisationen und politische Parteien – hatte zu der Demonstration mobilisiert. Sie alle eint ein klares Anliegen: Die kontroversen Fahrten müssen verhindert werden.
Widerstand gegen Müll-Fahrten aus Jülich
Im Fokus des Widerstands stehen insbesondere die vorgesehenen Lieferungen von Nuklearabfall. Dieser stammt vom Forschungszentrum Jülich, aber auch aus Garching und Berlin. Das hochriskante Material soll nach Ahaus ins Zwischenlager gebracht werden.
Die Botschaft der Protestierenden ist unmissverständlich: Ohne eine garantierte, sichere Endlagerstätte darf radioaktiver Abfall nicht transportiert werden. Die Organisatoren betonten, es sei sinnlos, den gefährlichen Müll zwischen zwei provisorischen Lagern hin- und herzufahren.
Rollen die ersten Castoren noch vor Ostern?
Eine Sorge macht die Gegner der Atomkraft besonders wütend. Sie haben die Befürchtung, dass der Auftakt von etwa 150 geplanten Fahrten allein aus Jülich unmittelbar bevorstehen könnte.
Ganz konkret besteht die Angst, dass die erste Fuhre noch vor dem Start der Osterferien in NRW am 26. März losgeschickt wird. (red)
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