Vier Menschen starben 2025 an Bahnübergängen. Die Polizei will nun mit einer Kampagne Leben retten.
Tödliche UnfällePolizei startet Kampagne an Bahnübergängen

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Die Polizei Rhein-Sieg-Kreis startet die Präventionskampagne „BLEIB STEHEN, BLEIB AM LEBEN!“ in Hennef.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis hat am Dienstag (03. Februar) um 14.00 Uhr die Präventionskampagne „BLEIB STEHEN, BLEIB AM LEBEN!“ offiziell gestartet. Der Ort, ein Bahnübergang an der Bröltalstraße in Hennef, wurde bewusst gewählt. Hier hatte sich im Vorjahr einer von drei tödlichen Unfällen ereignet.
Ziel der Kampagne ist es, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die Gefahren an Bahnübergängen zu sensibilisieren. 2025 kamen bei drei Unfällen an Gleisen vier Menschen ums Leben, weil sie geschlossene Halbschranken missachteten. „Es waren keine technischen Defekte oder unvorhersehbare Ereignisse - es waren vermeidbare Verkehrsunfälle“, so die Direktionsleiterin Verkehr, Stephanie Spengler.
Landrat Schuster: „Routine nicht unterschätzen“
Behördenleiter, Landrat Sebastian Schuster, fand mahnende Worte: „Wir alle kennen die Routine des täglichen Unterwegsseins. Gerade in solchen Momenten werden Warnsignale manchmal unterschätzt oder übersehen. Mit der Kampagne setzen wir genau hier an.“
Hohes Bußgeld für Sünderinnen und Sünder
Ein zentrales Element sind Sprüh-Stempel mit der Aufschrift „BLEIB STEHEN, BLEIB AM LEBEN!“, die an Gehwegen vor Bahnübergängen angebracht werden. Begleitet wird die Aktion durch Social-Media-Aktivitäten und gemeinsame Verkehrskontrollen mit der Bundespolizei. Wer geschlossene Schranken oder rote Lichtzeichen missachtet, muss mit einem Bußgeld von 350 Euro rechnen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

