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„Absolute Frechheit“Aufregung um Rechnung aus dem Phantasialand

Blick auf das Kettenkarussell in der Themenwelt Berlin im Phantasialand. (Archivfoto)

Copyright: Jan Voß

Blick auf das Kettenkarussell in der Themenwelt Berlin im Phantasialand. (Archivfoto)

Nach einem Ausflug in den Brühler Freizeitpark schimpft eine Familie über die hohen Preise. Die Reaktionen auf den Wut-Post fallen jedoch gemischt aus.

„Ich finde es eine absolute Frechheit“, regt sich ein User in den sozialen Netzwerken auf. Es geht um einen Besuch im Phantasialand. Wie der Nutzer „_dan_b_81“ auf Instagram berichtet, war er mit seiner Familie am Sonntag (17. Mai) in dem Freizeitpark in Brühl zu Gast. Der Ausflug sei auch schön gewesen – bis es ans Essen gegangen sei, so Dan weiter.

Als Beleg für seinen Frust präsentiert er eine Rechnung aus dem Phantasialand. Sie stammt vom Sonntagmittag aus dem Phantasialand. Den Angaben zufolge habe er gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn zu Mittag gegessen. Doch das Essen sei nicht nur nicht besonders gut, sondern auch teuer gewesen.

Familie beschwert sich öffentlich nach Besuch im Phantasialand

Für die drei Personen habe der Restaurantbesuch 93,90 Euro gekostet. Das belegt auch die Rechnung. Demnach gab es im Phantasialand ein großes Schweineschnitzel für 23 Euro, ein Crispy Chicken für 18,50 Euro, ein Schweineschnitzel für 18,50 Euro, sowie zwei Portionen Fleisch für jeweils 12 Euro. Bei den Fleischportionen handelt es sich den Angaben zufolge um zwei kleine Schüsseln Currywurst für Dan und seinen Sohn. Als Getränke kamen noch zwei Coca-Cola für 6,60 Euro sowie eine Sprite für 3,30 Euro hinzu.

Unter dem Strich kostete die Mahlzeit für die kleine Familie 93,90 Euro. „Was ich eine absolute Frechheit finde“, wiederholt „_dan_b_81“ wütend. Denn zusätzlich zum Preis hätte es sich um „Kantinen-Essen“ gehandelt, zudem sei das Lokal eher spartanisch eingerichtet und die Bedienung unfreundlich gewesen.

Eine ziemliche Breitseite gegen das Phantasialand. Die Reaktionen unter dem Post fallen jedoch gemischt aus. Viele verweisen auf die in der Gastronomie generell in den vergangenen Monaten stark gestiegenen Preise. Andere erklären, dass man seine Verpflegung ja selbst in den Freizeitpark mitbringen könne. Nur die Wenigsten scheinen sich auf die Seite von Dan zu stellen – obwohl der Beitrag auch mehr als 140 „Gefällt mir“-Reaktionen innerhalb weniger Stunden bekommen hat.

Eine Userin schreibt etwa: „Man packt sich immer selber was ein. Das weiß man. Wer meint, der müsste fett essen gehen in einem Freizeitpark, war scheinbar vorher nie in einem. Man gönnt sich höchstens ’ne Pommes oder sowas, aber alles andere hat man mit, immer!“

Nutzer finden die Preise im Phantasialand sogar noch günstig

Auch viele andere Userinnen und User berichten, bei einem Besuch im Phantasialand immer Verpflegung mitzubringen und sich nur ganz bewusst an ausgewählten Ständen darüber hinaus etwas zu gönnen.

Ein Nutzer findet den Freizeitpark in Brühl sogar „immer noch“ günstig und gibt den Tipp, beim nächsten Mal in die Taverne im Themenbereich Klugheim zu gehen.

Ein weiterer User gibt Dan zwar im Prinzip recht. Allerdings seien die Preise „nichts Neues“ und das Essen im Freizeitpark einfach erfahrungsgemäß immens teuer. Das sei früher schon so gewesen und deshalb nehme man sich ja auch was mit. Der Kommentar schließt jedoch mit dem Vorwurf, dass, wenn man sich dann doch etwas gönnt, man hinterher nicht über die Preise meckern dürfe.

Zum Vergleich: Im Europapark Rust sind die Preise in den verschiedenen Restaurants ähnlich. Ein „Holzfäller Cordon Bleu“ gibt es etwa für 22,90 Euro, den „Texas Burger“ für 22 Euro und eine Pizza Margherita für 12,70 Euro. 

Auch bei anderen Veranstaltungen und Events seien die Preise vergleichbar hoch, wirft ein anderer Nutzer ein. Er komme gerade von einer Woche Nürburgring, da habe die Currywurst mit Pommes auch 11 Euro gekostet.

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