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Zitterpartie um VerkehrsaderGeht die Stadt bei Kölner Zoobrücke volles Risiko?

Die Zoobrücke, hier ein Archivfoto von September 2025, ist ein weiteres Sorgenkind der Stadt Köln.

Copyright: Alexander Schwaiger

Die Zoobrücke, hier ein Archivfoto von September 2025, ist ein weiteres Sorgenkind der Stadt Köln.

Ein heikler Plan für die Zoobrücke sorgt für große Sorgen.

Dieser Plan steht auf wackeligen Beinen! Was Ascan Egerer, der Mobilitätsdezernent, am Freitag (17. April) für die Kölner Rheinbrücken vorstellte, lässt viele mit Sorgenfalten zurück.

Der Grund: Die Zoobrücke, eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt, soll erst in 16 Jahren saniert werden – frühestens ab 2040. Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, könnte es 2046 werden.

Hält die Zoobrücke so lange durch?

Doch hat Köln überhaupt so viel Zeit? Wenn die Bagger anrollen, ist das Bauwerk, das 1966 eröffnet wurde, stolze 80 Jahre alt.

Gebaut wurde die Brücke damals niemals für die Blechlawinen, die sich heute täglich darüber quälen. Besonders der schwere Lkw-Verkehr, der in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen hat, setzt ihr zu. Dass einmal über 120.000 Fahrzeuge pro Tag darüber rollen würden, war bei der Planung undenkbar.

Die große Frage, die alle umtreibt: Hält die Brücke das noch so lange aus oder droht vorher der Kollaps? Selbst die Ingenieure der Stadt können das nicht mit Sicherheit sagen. Eine Garantie, dass die Brücke bis zum Sanierungsbeginn ohne Einschränkungen voll befahrbar bleibt, will von den Verantwortlichen im Amt verständlicherweise niemand geben.

Das Risiko ist riesig, denn ein Ausfall wäre für Köln eine Katastrophe! Die Zoobrücke ist lebenswichtig für den Wirtschaftsverkehr, die Messe sowie die Lanxess-Arena. Die Stadt kann es sich schlicht nicht leisten, dass diese Hauptschlagader ausfällt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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