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Kölner ZooZuckersüßer Löwen-Nachwuchs begeistert Publikum

„Zohan“, „Prija“ und „Reeva“ sind die neuen Lieblinge im Kölner Zoo.

Copyright: Kölner Zoo: © Hans Feller

„Zohan“, „Prija“ und „Reeva“ sind die neuen Lieblinge im Kölner Zoo.

Wer in diesen Tagen den Kölner Zoo besucht, kommt an ihnen nicht vorbei: „Zohan“, „Prija“ und „Reeva“ – zuckersüßer Löwennachwuchs.

Sie sind gerade einmal fünf Monate alt und entwickeln sich schon jetzt zu Besucher-Lieblingen: Die kleinen Löwen „Zohan“, „Prija“ und „Reeva“.

Das muntere Trio – zwei Weibchen und ein Kater – entwickelt sich prächtig und knabbert bereits eifrig an Fleisch am Knochen, wie der Kölner Zoo mitteilt.

Papa „Navin“ verschafft sich mit tiefem Knurren Respekt

Milch gibt es trotzdem noch: Mama „Gina“ (12) stillt die Kleinen weiterhin brav. Die erfahrene Löwenmutter lässt ihrem Nachwuchs dabei gern alle Freiheiten. Papa „Navin“ (10) greift nur ein, wenn es nötig ist – dann verschafft er sich mit tiefem Knurren Respekt.

Fast immer ist die ganze Familie zusammen auf der Außenanlage zu sehen. Ihr Lieblingsplatz: die Liegefläche direkt hinter den großen Panorama-Sichtfenstern. Dort können Besucher und Besucherinnen die tobenden Kleinen hautnah beobachten, wenn sie ausgelassen durch das Gehege toben oder ausdauernd auf den Elterntieren herumklettern.

Kurze Aufregung gab es, als sich das kleine Löwen-Weibchen „Reeva“ eine Pfote verstaucht hatte. Doch nach etwas Schonung ist alles wieder verheilt. Kurator Dr. Alexander Sliwa gibt Entwarnung: „Die Entwicklung verläuft so, wie sie sein soll, was uns natürlich sehr freut.“

Papa „Navin“ (10) greift nur ein, wenn es nötig ist – dann verschafft er sich mit tiefem Knurren Respekt.

Copyright: Kölner Zoo: © Hans Feller

Papa „Navin“ (10) greift nur ein, wenn es nötig ist – dann verschafft er sich mit tiefem Knurren Respekt.

Kein Wunder, dass der Kölner Zoo ganz besonders stolz auf den Nachwuchs ist. Der Zoo züchtet bereits seit 28 Jahren die hochbedrohten Asiatischen Löwen – 18 Jungtiere erblickten am Rhein schon das Licht der Welt.

Die Art steht auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN. Nur noch rund 600 Tiere leben im indischen Gir-Nationalpark, weitere 150 werden in europäischen Zoos im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms EAZA gepflegt. Die Kölner Nachzuchten sind für dieses Programm unverzichtbar!

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