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Unwetter in KölnEinsatzkräfte am Limit – Kölnerin hat nach Notfall Botschaft an Retter

Die Kölnerin Sabina Meyer-Molnar steht neben einem Baum, der drohte, auf ihr Haus zu stürzen.

Daumen hoch für die Freiwillige Feuerwehr: Die Kölnerin Sabina Meyer-Molnar bedankt sich bei den Einsatzkräften, die am Mittwoch (14. Juli) einen Baum gesichert haben, der drohte, auf ihr Haus zu stürzen.

Die Kölner Feuerwehr war wegen des Unwetters im Dauereinsatz. In Höhenhaus kam es fast zu einem Unglück. Die betroffene Kölnerin Sabina Meyer-Molnar hat eine wichtige Botschaft an alle Rettungskräfte. 

von Adnan Akyüz (aa)

Köln. Vollgelaufene Keller, geflutete Straßen und Unterführungen: Das Unwetter hat die Kölner Feuerwehr seit Mittwoch (14. Juli) an die Belastungsgrenze getrieben. Mit weit über 3000 Einsätzen sind die Rettungskräfte die Helden der Stunde. Die Kölnerin Sabina Meyer-Molnar (47) hatte auch ihre Hilfe benötigt und sagt jetzt „Danke an alle Einsatzkräfte“.

Köln: Baum stürzte wegen Unwetter fast auf Mehrfamilienhaus

Einer der unzähligen Einsätze fand am Mittwoch gegen 13 Uhr in Höhenhaus statt. An der Von-Bodelschwingh-Straße drohte ein Baum, auf ein Mehrfamilienhaus zu stürzen. Die Mitarbeiterin eines Fischfeinkostgeschäfts in der Südstadt schildert: „In unserem Garten war ein Baum in Schieflage geraten und ragte in meinen Balkon rein. Ich habe sofort die Feuerwehr gerufen, die nach einer Stunde kommen konnte.“

Die Einsatzkräfte hätten dann „Ast für Ast“, wie die Kölnerin schildert, abgesägt. „Die Männer von der Freiwilligen Feuerwehr waren bestimmt drei Stunden damit beschäftigt. Unter strömendem Regen. Ich habe ihnen Wasser und Limonade angeboten. Die haben echt richtig geackert. Am Ende haben sie den Baum dann gefällt“, sagte sie dem EXPRESS.

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Große Erleichterung in Höhenhaus. Abgesehen von dem Schaden, der am Haus hätte entstehen können, befürchtete die Kölnerin zudem, dass der Baum womöglich noch auf die angrenzende Strecke der KVB-Linie 4 stürzen und die Oberleitungen beschädigen könnte.

Unwetter in Köln: Großer Dank an alle Einsatzkräfte

Die Kölnerin ist froh, dass bei ihr kein großer Schaden entstanden ist: „Mein Dank gilt allen Einsatzkräften, die aufopferungsvoll allen helfen, die vom Unwetter betroffen sind. Ihnen gebührt größte Anerkennung. Vielen, vielen Dank!“

Für die zahlreichen Notrufe mit Bezug auf das Unwetter hat die Kölner Feuerwehr ein Gefahrentelefon eingerichtet, an das sich Bürger bei allen Wasserschäden (vollgelaufene Keller, Wohnungen etc.) oder Meldungen in Verbindung mit dem Starkregen wenden können. Die Sondernummer lautet: 0800/221 00 01. So soll der Notruf 112 für medizinische Notfälle, Brände etc. freigehalten werden. Die Feuerwehr appelliert: Wählen Sie bitte nur im Notfall die 112. Die Notrufleitungen sind stark belastet, es kommt zu längeren Wartezeiten. Bleiben Sie unbedingt in der Leitung und legen Sie nicht auf!“