Coole Aktion: In einem Kölner Einkaufszentrum steht jetzt ein Klavier – für alle!
TV-Star bei EröffnungWarum in Kölner Shoppingcenter jetzt ein Klavier steht

Copyright: Sascha Priesemann
Im Kölner Einkaufszentrum Quincy steht jetzt für eine Woche dieses coole Klavier vom Verein „Piano Bombing“.
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Von einem eigenen Klavier träumen viele – jetzt kann jeder zumindest öffentlich in die Tasten hauen! Im Einkaufszentrum Quincy hat Köln sein erstes (mit toller Airbrush-Kunst veredeltes) Klavier, an dem jeder/jede Platz nehmen und spielen kann.
Am Samstag (4. April) ist die Eröffnung des „Piano Bombings“ mit mehreren Pianistinnen und Pianisten gefeiert worden. Das Highlight: ein Auftritt von Farshad Kasemi, Gewinner der Vox-Show „The Piano“.
Musik für alle: Klavier für eine Woche in Kölner Quincy
„Eine Woche steht das Klavier mit den Gesichtern von Freddie Mercury und Amy Winehouse im Einkaufszentrum. Danach sucht der Verein Piano Bombing einen neuen öffentlichen Standort“, erklärt Sascha Priesemann. Er ist zusammen mit anderen extra aus Hannover, wo „Piano Bombing“ entstand, angereist. Hinter dem Kölner Ableger stehen Nicolas Blume und „Danjelo“.
Das Klavier sei zuvor nicht mehr genutzt worden und stamme aus einer Kleinanzeigen-Spende. „Die Künstlerin Airbrush-Ute bereitete es auf. Ziel ist, jedem das Spielen auf dem Klavier zu ermöglichen“, so Priesemann.
Am ersten Tag hätten in Köln Dutzende Hobby-Musikerinnen und -Musiker in die Tasten gehauen – von Klein bis Groß. „Für die spontanen Konzerte gab’s viel Applaus“, erzählt er.
Der Verein Piano Bombing kommt ursprünglich aus Hannover und stellt jetzt bundesweit Kunst-Klaviere auf. „Unser Ziel ist es, die Städte mit bunten Pianos zu fluten. Die Menschen treffen sich an Klavieren, spielen gemeinsam. Es gibt spontane Konzerte“, sagt Gründer Daniel Pflieger.

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Zur Eröffnung am Samstag (4. April 2026) spielten im Kölner Einkaufszentrum Quincy mehrere Pianistinnen und Pianisten. Das Highlight war Farshad Kasemi, Gewinner der Vox-Show „The Piano“.
Zum Hintergrund des Projekts erzählt er, dass sie ursprünglich nur ein altes Klavier in Hannover kostenlos loswerden wollten. „Also stellten wir es in eine Unterführung in Linden und hängten ein Schild daran: Spiel mich, aber mach mich nicht kaputt. Die Resonanz war überwältigend.“
Zu jeder Tages- und Nachtzeit hätten Menschen darauf gespielt. So sei die Idee entstanden, Pianos auch an anderen Orten aufzustellen – als Kunstwerke, die das Stadtbild bereichern und zum Mitspielen einladen. Wie jetzt auch in Köln. (iri)

