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Taxipreise in DeutschlandKöln neuer Spitzenreiter – in keiner anderen Stadt ist es so teuer

Das Archivfoto zeigt Taxen während der didacta 2024 vor der Koelnmesse.

Copyright: Arton Krasniqi

Das Archivfoto zeigt Taxen während der didacta 2024 vor der Koelnmesse.

Eine Taxifahrt in der Domstadt wird bald ein richtig teures Vergnügen.

Für die Menschen in Köln wird es bald richtig kostspielig: Eine Fahrt mit dem Taxi in der Rheinmetropole wird so teuer wie nirgendwo sonst in Deutschland. Eine deutliche Anhebung der Tarife wurde am Donnerstag (20. März) vom Kölner Stadtrat beschlossen. Der Preis pro Kilometer klettert ab dem 1. Juni 2026 von 2,60 Euro auf dann 2,90 Euro. Die Grundgebühr von 4,90 Euro wird zunächst nicht verändert. Die Zustimmung für die neuen Preise kam von den Grünen, der SPD, der CDU, den Linken, dem BSW sowie den Klimafreunden & GUT. Dagegen stimmten die AfD, FDP/KSG und Volt.

Seit 2022 ist dies die erstmalige Änderung der Taxi-Gebühren. Für eine gewöhnliche Tour bedeutet das einen Aufpreis von etwa zehn Prozent. Doch damit nicht genug: Im Jahr 2027 kommt der nächste Schritt, dann steigt die Basisgebühr auf fünf Euro und der Preis pro Kilometer auf drei Euro. Gegenüber dem Stand von 2022 müssen Kunden dann insgesamt 13,1 Prozent tiefer in die Tasche greifen. Das berichtet „t-online – Köln“.

Köln katapultiert sich mit diesem Beschluss auf den ersten Platz im bundesweiten Preisvergleich. Eine Musterfahrt von sieben Kilometern Länge und vier Minuten Wartezeit kostet statt der bisherigen 25,10 Euro zukünftig 27,60 Euro. Die Domstadt zieht damit sogar am kostspieligen München vorbei, wo eine identische Tour 20 Cent günstiger ist. Für diese Strecke werden in Köln ab 2027 sogar 28,40 Euro fällig. In Düsseldorf liegt der Preis bei 26,77 Euro, während in Berlin 26,50 Euro berechnet werden.

Jedoch ist Köln die erste Metropole, die ihre Tarife im Jahr 2026 erhöht. Manfred Richter, Ratsherr der Grünen, bezeichnet es deshalb als „Scheindebatte“, da andere Metropolen ihre Preise ebenfalls anpassen werden. In der Sitzung des Rates führte er weiter aus: „Wir können der Preiserhöhung angesichts der Kostenentwicklungen in der Taxibranche guten Gewissens zustimmen“.

Die Tarifanpassung ist eingebettet in eine weitreichendere Auseinandersetzung, die auch Fahrdienste wie Uber und Bolt miteinbezieht. Mittels eines Änderungsantrags setzten CDU und SPD einen Runden Tisch durch. Dort sollen Vertreter von Verwaltung, Politik, Taxi- und Mietwagengewerbe eine Lösung für den andauernden Konflikt erarbeiten. Bernd Petelkau, der Vorsitzende der CDU-Fraktion, unterstrich: „Es braucht einen gemeinsamen Runden Tisch, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Diese soll auch tragfähig für alle sein.“

Hintergrund ist eine geplante Allgemeinverfügung der Stadt, die auch für Mietwagenfahrten Mindestpreise festlegen soll. Gegen diese Regelung, die im Anschluss an die Taxi-Tariferhöhung ab Juni gelten könnte, hatten die Fahrdienst-Anbieter Uber und Bolt zuletzt heftig protestiert.

Der neue Tarif enthält jedoch auch eine flexible Komponente: Zukünftig können Fahrer und Fahrgäste Festpreise aushandeln. Diese dürfen maximal 20 Prozent von dem zu erwartenden Preis auf dem Taxameter abweichen. Dr. Gerrit Krupp, Ratsherr der SPD, bezeichnete das als „eine gute Möglichkeit für Menschen, die auf das Taxi angewiesen sind.“

Widerspruch äußerte dagegen die Fraktion von FDP/KSG. Ihr Vorsitzender, Volker Görzel, sah darin einen „Eingriff in das urbane Lebensgefühl“ und nannte die Tarifanpassung „ungerecht“. Die Verwaltung ist nun verpflichtet, nicht nur den Runden Tisch zu organisieren, sondern im Folgejahr auch einen Evaluationsbericht zu den Konsequenzen der teureren Tarife zu präsentieren. (red)

Der Rat der Stadt Köln gibt grünes Licht – doch bei dieser Entscheidung dürften so manche Kunden oder Kundinnen rot sehen: die Taxipreise in Köln steigen!

Statt wie bislang 2,60 Euro wird der Kilometerpreis ab dem 1. Juni 2,90 Euro betragen. Der Grundpreis bleibt bei 4.90 Euro. Das wurde am Donnerstagabend (19. März) mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen, Linken sowie BSW und Klimafreunde & GUT verabschiedet. Die Fraktionen von FDP/KSG, Volt und AFD votierten gegen eine Erhöhung der Taxipreise.

Taxipreise steigen erstmals seit 2022

Damit steigen die Taxipreise in der Domstadt zum ersten Mal seit 2022. Köln kassiert damit die höchsten Taxipreise aller deutschen Großstädte, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorrechnet.

Eine Durchschnittsfahrt kostet demnach künftig zehn Prozent mehr. Konkret: Eine Sieben-Kilometer-Fahrt mit vier Minuten Wartezeit schlägt künftig mit 27,60 Euro zu Buche. Damit überholt Köln sogar München (27,40 Euro). Düsseldorf liegt bei 26,77 Euro, Berlin bei 26,50 Euro. Bisher kostete dieselbe Fahrt in Köln nur 25,10 Euro.

2027 wird's noch teurer: Die Grundgebühr klettert dann auf fünf Euro, der Kilometerpreis auf drei Euro. Dann steigt der Preis auf 28,40 Euro. Insgesamt also ein Plus von 13,1 Prozent gegenüber 2022.

Seit Monaten wird über Taxipreise diskutiert. Ratsherr Manfred Richter von den Grünen nennt die Aufregung eine „Scheindebatte“ – andere Großstädte würden ebenfalls erhöhen. „Wir können der Preiserhöhung angesichts der Kostenentwicklungen in der Taxibranche guten Gewissens zustimmen“, so Richter.

Mehr Flexibilität oder ungerecht?

CDU-Fraktionschef Bernd Petelkau sagte: „Es braucht einen gemeinsamen Runden Tisch, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Diese soll auch tragfähig für alle sein.“

Volker Görzel von der FDP schimpft dagegen: „Wir reden hier über einen Eingriff in das urbane Lebensgefühl. Die Taxipreiserhöhung ist ungerecht.“

SPD-Mann Dr. Gerrit Krupp hebt bei „t-online“ dagegen hervor, dass Taxifahrer und Fahrerinnen mit ihrer Kundschaft künftig Festpreise vereinbaren können – bis zu 20 Prozent unter oder über dem regulären Preis. „Das ist eine gute Möglichkeit für Menschen, die auf das Taxi angewiesen sind“, findet Krupp.

Der Preis-Zoff in Köln ist damit nicht vom Tisch. Denn bekanntlich will die Stadt bei Anbietern wie Uber und Bolt eine Preisuntergrenze einführen.

Das hat in den vergangenen Wochen bereits für jede Menge Diskussion gesorgt. Uber Deutschland hatte „erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Einführung von Mindestpreisen“ geäußert und auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs verwiesen. Laut diesem Urteil sind rein ökonomische Interessen der Taxi-Branche kein ausreichender Grund für das Allgemeinwohl, um eine Beschränkung der Berufsfreiheit von Mietwagen-Anbietern zu rechtfertigen.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Für etwa 15.000 Pendler, die jeden Tag die S-Bahn-Linie 11 nutzen, wird der Weg zur Arbeit zur Geduldsprobe (Archivbild).

Hiobsbotschaft für 15.000 Pendler

Wichtige Kölner Strecke monatelang gesperrt