Ostern ist Schoko-Zeit. Doch die Preise für die beliebten Hasen mit dem Glöckchen spalten die Gemüter. Jetzt zieht ein Supermarkt die Reißleine und sorgt mit satten Rabatten für einen Run auf die Hasen.
Supermarkt lockt mit RabattSchoko-Hase sorgt in Köln für leere Regale
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Die begehrten Schokoladen-Hasen sorgen derzeit für eine böse Überraschung an der Supermarktkasse. Obwohl die Preise für Kakao gesunken sind, gehen die für die begehrte Osternascherei mächtig rauf.
In der oberen Preisklasse ganz vorne: der Goldhase von Lindt. 3,29 Euro muss durchschnittlich für die 50-Gramm-Variante hingeblättert werden. Bis jetzt. Denn Marken-Discounter Netto verscherbelt den Hasen aktuell in Köln für gerade einmal 1,69 Euro.
Darum ist Schokolade aktuell so teuer
In den 45 Kölner Netto-Märkten wird die Schoko-Süßigkeit verkauft. Wer die Anwendung „Netto Plus“ verwendet, bezahlt sogar nur 1,29 Euro – eine Ersparnis von bis zu 60 Prozent. Das Resultat: In zahlreichen Filialen ist der Schokoladenhase schon ausverkauft, wie „t-online – Köln“ berichtet.
Die Preisnachlässe, an denen auch Kaufland sich temporär mit einem Preis von 1,29 Euro beteiligte, wirken unerwartet. Denn Osterschokolade ist für Konsumenten trotz gefallener Kakaopreise weiterhin relativ kostspielig. Ein Geschäft in Hamburg hat den Lindt-Hasen aus diesem Grund sogar vollständig aus dem Angebot entfernt, weil es die erhöhten Einkaufskosten nicht an die Käufer und Käuferinnen weiterreichen mochte.
Richard Müller, der Leiter des Süßwarenherstellers Wawi, erläutert die Ursachen für die hohen Kosten. Die momentanen Verkaufspreise basieren demnach noch auf früheren Verträgen. „Der Kakaomarkt war in den vergangenen Jahren von einer außergewöhnlich hohen Volatilität geprägt und erreichte zwischenzeitlich historische Höchststände“, so Müller. Deshalb bewegen sich die Preise für Osterwaren auf einem vergleichbaren Level wie die Artikel zu Weihnachten.
Zusätzliche Faktoren treiben die Preise weiter in die Höhe. „Die aktuelle Iran-Krise hat spürbare Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte und insbesondere den Ölpreis, was wiederum die Transportkosten erhöht“, sagte Müller. Ebenso wirken sich erhöhte Logistikkosten sowie kostspieligere Verpackungen auf die komplette Lieferkette aus.
Eine merkliche Erleichterung an der Kasse prognostiziert der Fachmann nicht vor dem Weihnachtsgeschäft 2026 und klarer dann ab 2027. Ob andere Schoko-Hersteller noch nachziehen? Wer sich einen Schoko-Vorrat hamstern möchte, sollte also jetzt zuschlagen – vorrausgesetzt, dass Hasen und Co. noch verfügbar sind. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

