Betrifft 550 MenschenGroßer Umbau steht an – was sich am Rudolfplatz in Köln jetzt ändert

Blick auf die Hahnentorburg am Rudolfplatz in Köln. Im Vordergrund ist die KVB-Haltestelle mit einigen Menschen zu sehen.

Die Hahnentorburg am Kölner Rudolfplatz im Oktober 2022. Eines der prägenden Gebäude in direkter Nähe soll bald ganz anders aussehen.

Die Sparkasse KölnBonn räumt für zwei Jahre ihre Zentrale am Rudolfplatz leer – eine groß angelegte Sanierung steht an.

von Thomas Werner (tw)

Die Sparkasse KölnBonn macht Nägel mit Köpfen – und gibt dafür sogar für zwei Jahre die große Zentrale am Rudolfplatz in Köln auf!

Wie das Unternehmen am Donnerstag (9. November 2023) bekanntgab, werden 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Jahresende 2023 aus dem Standort an der Hahnenstraße ausziehen und damit das Objekt für eine umfassende Modernisierung freimachen.

Sparkasse KölnBonn baut Zentrale am Kölner Rudolfplatz für zwei Jahre um

Die Sparkasse nutzt das Gebäude seit 1992 – klar also, dass an vielen Stellen Sanierungsbedarf besteht. Insbesondere steht die Erneuerung der Gebäudeversorgung und der Leitungen an.

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Eine wichtige optische Veränderung: Die eigentliche Sparkassen-Filiale wird zukünftig nicht mehr im Untergeschoss, sondern im Erdgeschoss sein. Der prägnante, tiefer liegende Eingang, der das Gebäude bisher schmückt, wird also in Zukunft anders aussehen.

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Die Steinterrassen vor dem Gebäude – derzeit noch gepflasterte Außenfläche – werden vollständig bepflanzt und laut Unternehmen „in einen lebendigen Garten mitten im Herzen Kölns verwandelt.“

Zusammen mit weiteren Maßnahmen wie etwa einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, zusätzlichen E-Ladestationen für Autos und Fahrräder und dem Einbau einer effizienten Heiz- und Klimatechnik will die Sparkasse neben der Nutzerfreundlichkeit vor allem das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.

Wichtig für die Kundinnen und Kunden: Was passiert während der Umbauzeit? Wie ist die Filiale zu erreichen? „Wir versprechen unseren Kundinnen und Kunden kurze Wege während der Umbauzeit“, betont Rainer Virnich, der im Vorstand der Sparkasse das Projekt verantwortet.

Wichtige Regeln während der Umbauzeit für Kundinnen und Kunden

Die am Rudolfplatz ansässige Filiale steht für Serviceangelegenheiten und für Beratung noch bis zur zweiten Januarwoche zur Verfügung, dann gelten laut Sparkasse folgende Regeln:

  • Für Serviceangelegenheiten hat die Sparkasse für die Umbauzeit Flächen in dem 300 Meter entfernten und an das Steigenberger Hotel Köln angrenzenden Gebäudetrakt „Habsburgerring 9-13“ angemietet.
  • Installiert sind dort Geldein- und -auszahler mit integrierter Kontoausauszugsfunktion sowie Selbstbedienungsterminals etwa für Überweisungen und das Anlegen oder Ändern von Daueraufträgen.
  • Dort steht auch Servicepersonal aus der bisherigen Filiale für alle Fragen, insbesondere zu Kontoangelegenheiten, zur Verfügung.
  • Zudem wird direkt vor dem Haus eine mobile Selbstbedienungsstelle mit weiteren Selbstbedienungsgeräten täglich von 6 Uhr bis 23 Uhr zur Verfügung stehen.
  • Die Schrankfächer bleiben während der gesamten Umbauzeit an festgelegten Tagen nach Terminvereinbarung erreichbar.
  • Die Beratung von Privat- und Firmenkunden wird ebenfalls auf alternativen Flächen stattfinden. Diese liegen größtenteils in dem Gebäude am Neumarkt (Neumarkt 1d), in dem sich bereits im Erdgeschoss die Filiale der Sparkasse KölnBonn befindet.
  • Bequem telefonisch erreichbar ist zudem der 24-Stunden-Direktservice. Unter der Rufnummer 0221 226-0 können Kundinnen und Kunden zum Beispiel Termine vereinbaren, Daueraufträge einrichten und ändern lassen oder Lastschriften zurückgeben.

Da auch das Sparkassen-Parkhaus Teil der Modernisierungsmaßnahme ist, entfallen auch die Parkmöglichkeiten während der Umbauphase. Das Parken wird dort noch voraussichtlich bis Jahresende 2023 möglich sein.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das Jahr 2025 eingeplant. Dann sollen alle Mitarbeitenden in die Zentrale zurückkehren. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen moderne Arbeitsumgebungen, die wir als ‚neue Arbeitswelten‘ bereits an anderen Standorten in Köln und Bonn erfolgreich eingeführt haben“, sagt Rainer Virnich.