Die Kölner Polizei ist aktuell im Großeinsatz. Es laufen mehrere Iran-Demos.
Großeinsatz, StauDemos vereinigen sich: 3000 auf Roncalliplatz

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In Köln sind am Samstag (17. Januar 2026) mehrere Solidaritätskundgebungen für die Menschen im Iran gestartet.
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Ordentlich was los in der City: Der Samstag steht ganz im Zeichen der Solidarität mit dem Iran. Zahlreiche Kundgebungen sind am Nachmittag gestartet, unter anderem am Roncalliplatz und am Heumarkt.
Insgesamt wurden mehr als 3000 Teilnehmende angemeldet. Im Vorfeld ging man aber von einer höheren Zahl aus. Zunächst hatte sich das nicht bestätigt.
Am späten Nachmittag haben sich aber zwei Versammlungen am Roncalliplatz zusammengetan, sodass allein dort laut Polizei rund 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrieren. Aktuell (gegen 17 Uhr) soll noch ein Abschlusslied gespielt, dann die Kundgebung beendet werden.
Die Lage sei weiterhin entspannt, sagte ein Beamter gegenüber EXPRESS.de. Starke Kräfte, auch aus der Hundertschaft, sind im Einsatz. Im Bereich der Demos wurden Sperrmaßnahmen eingerichtet.
Auf dem Heumarkt war gegen 14 Uhr eine Standkundgebung „Solidarität mit den Menschen im Iran und die Freiheit Irans“ gestartet. Von 500 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten sich rund 400 eingefunden. „Wir sind ein Bündnis und stehen an der Seite all jener, die für ein Leben ohne Unterdrückung kämpfen. Gegen Hinrichtungen, gegen Gewalt und Repressionen, für das Ende des Regimes, für Freiheit und Selbstbestimmung“, heißt es auf der Seite der Anmelder.

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Ein Teilnehmer einer Demonstration in Köln hält am Samstag (17. Januar 2026) ein Schild hoch für die Freiheit Irans.
Gegen 15 Uhr hatte auf dem Heumarkt eine weitere Versammlung begonnen. Rund 500 Personen wollen ihre Solidarität mit den Demonstranten und Demonstrantinnen im Iran zeigen. Sie zogen anschließend zum Neumarkt und dann weiter zum Roncalliplatz. besonderen Vorkommnisse.
Auf dem Roncalliplatz geht es seit 14 Uhr ebenfalls um die „Unterstützung der Menschen im Iran“. 500 bis 700 Teilnehmende wurden angemeldet, die Polizei schätzte ihre Zahl aber bereits am frühen Nachmittag auf circa 1000. Eine ebenfalls angemeldete Versammlung auf der Domplatte war abgesagt worden.
Deutlich weniger Menschen nehmen an einer Kundgebung zur „Unterstützung des iranischen Volkes gegen das islamistische Regime“ auf dem Deutzer Ottoplatz teil. Von 400 angemeldeten Teilnehmenden haben sich bislang 70 bis 100 versammelt. Die Versammlung ist bis 18 Uhr angemeldet.
Verkehrsteilnehmende brauchen weiterhin ein paar Nerven mehr, auch, weil es wie jeden Samstag viele mit dem Auto zum Einkaufen in die Stadt zieht. Dementsprechend staut es sich vor allem im Bereich Neumarkt. Wer dort lang will, muss aktuell rund 10 Minuten mehr einplanen. Auch rund um Dom und Hauptbahnhof knubbelt es sich.

