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Großeinsatz in KölnZwei Geburtstagsfeiern eskalieren – Partygäste greifen auch Polizei an

Mehr als 30 Streifenteam waren am Samstagabend (19. Februar 2022) in Köln-Seeberg im Einsatz.

Mehr als 30 Einsatzkräfte waren am Samstagabend (19. Februar 2022) in Köln-Seeberg im Einsatz. Dort waren zwei Geburtstagsfeiern eskaliert. Das Foto zeigt einen Einsatz in Buchforst, wo die Polizei Silvester 2020/21 eine illegale Party auflöste.

Mit dieser „Überraschung“ hatte ein Geburtstagskind (40) wohl nicht gerechnet. Die Feier des Mannes wurde von einer anderen Partygesellschaft gestört.

Geburtstagstorte angeschnitten, Geschenke ausgepackt – doch dann  flogen die Fäuste! Eine Schlägerei zwischen Partygästen zweier Geburtstagsfeiern hat in Köln-Seeberg am Samstagabend (19. Februar 2022) einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Heftig: Erste Einsatzkräfte bekamen die Lage nicht unter Kontrolle, wurden selbst angegriffen und mussten Verstärkung anfordern.

Geburtstagsparty in Kölner Vereinsheim von Partybus gestört

Gegen 21.15 Uhr: Die Party eines 40-Jährigen lief. Er hatte rund 20 Angehörige, darunter auch Kinder, in ein Vereinsheim (Abendrothstraße) geladen. Plötzlich fuhr ein Partybus vor. Darin saß ein anderes Geburtstagskind (36) mit seinen 15 Gästen – und die wollten mitfeiern.

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Die Stimmung kochte ob der unliebsamen Überraschung offenbar sehr schnell hoch und prompt gingen Gäste der einen Geburtstagsfeier auf die der anderen los. Zwei Partygäste griffen auch direkt die ersten Einsatzkräfte an. „Nur mit Unterstützung weiterer Streifenteams und durch den Einsatz von Pfefferspray ließ sich die Tumultlage beruhigen“, berichtete ein Sprecher der Polizei Köln am Sonntag. Am Ende waren mehr als 30 Streifenteams im Einsatz.

Kölner Polizei nimmt ein Geburtstagskind in Gewahrsam

Für das Geburtstagskind aus dem Partybus endete die Nacht im Polizeigewahrsam. Auch ein Gast (34) des Mannes wollte dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen und verbrachte den Rest der Nacht in polizeilicher Obhut.

Die angegriffenen Einsatzkräfte blieben laut des Polizeisprechers dienstfähig. „Die Ermittlungen zu den genauen Tatbeteiligungen dauern an“, erklärte er. (iri)