Konzert-Knaller Kölner Band mit Premiere im Rheinenergie-Stadion – „es wird sicher überragend“

Zoff mit Kölner Ordnungsamt Auftritt von Metal-Band auf Venloer Straße gestoppt

Death Metal_Band_Serpent Eater

Die Death-Metal-Band „Serpent Eater“ nach dem Konzertabbruch auf der Venloer Straße

Köln – Ärger auf dem Ehrenfelder Straßenfest. Nach Angaben eines Veranstalters musste das Konzert der Kölner Death Metal-Gruppe „Serpent Eater" am Sonntagnachmittag abgebrochen werden. Schauplatz war die Bühne in Höhe der Piusstraße, vor der Kneipe „Qlosterstüffje“.

Ordnungsamt auf der Venloer Straße

Grund seien Lärmmessungen durch das Ordnungsamt. Ein Anwohner habe sich in Vergangenheit beschwert. Man habe deshalb vor der diesjährigen Veranstaltung auch ein Schallschutzgutachten eingeholt und Maßnahmen getroffen.

Offenbar waren die nicht ausreichend, zumindest nicht bei der Metal-Band. Aber: „Die Musik auf der Schlager- und Karnevalsmusikbühne am Barthoniaforum ist bestimmt dreimal so laut“, meinte ein Gast der Veranstaltung gegenüber EXPRESS.

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Band-Gitarrist: Wir sind frustriert

Auch die Band zeigte sich enttäuscht. Gitarrist Litz: „Wir waren total leise, die Regler waren unten und wir hatten auch nur zwei statt sonst vier Lautsprecher angeschlossen. Wie leise willst du es denn noch machen? Irgendwann sind die physikalischen Grenzen erreicht.“

Statt wie geplant 35 bis 40 Minuten zu spielen habe man nach 20 Minuten abbrechen müssen. „Es war alles für die Katz.“

Die anderen gebuchten Bands und Musiker wie „Elektro Hafiz“, „Molly Punch“ und die Krautrocker von „Frankensteins Ballett“ konnten ihre Konzerte nach dem Eklat zunächst wie geplant durchführen.

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