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10.000 Menschen live dabeiJetzt räumt bekannter Moderator (48) in Köln auf

Max Schradin als Straßenreiniger.

Copyright: Twitch.tv/schradin (Screenshot)

Fernsehmoderator und Streamer Max Schradin (48) ist auf seinem Twitch-Kanal als Straßenreiniger in Köln unterwegs.

Aktualisiert:

Für einen Tag schlüpfte ein Streamer in die Rolle eines Straßenreinigers. Ohne Bezahlung säuberte er dabei Gebäude und Pkws.

Sogar aus Frankfurt am Main kommen sie jetzt schon, um den Müll in Köln zu sammeln! Im Zuge der Gamescom mit Hunderttausenden Besuchern kamen auch viele Streamerinnen und Streamer in die Domstadt. Einer davon mit einer besonderen Idee.

Denn statt nur die Gamescom zu besuchen, warf sich der Twitch-Star und Fernsehmoderator Max Schradin (48), der vielen durch seine einstige Gewinnspiel-Moderation bei 9Live bekannt sein dürfte, in Schale und flitzte als „Rainer Restmüll“ durch die Kölner Innenstadt.

Köln: Streamer ist als Straßenreiniger unterwegs

Mit typisch orangefarbener Weste, Hose und Perücke lief Schradin am vergangenen Donnerstag (27. August) durch Köln. Dabei putzte er Fensterscheiben, sammelte Müll auf und machte auch den ein oder anderen Spaß mit Passanten.

Zu erkennen war der Fernsehmoderator nur auf den zweiten Blick, denn durch das Outfit, den Bart und die Perücke veränderte er sein Aussehen stark. Seinen Einsatz dokumentierte er in Echtzeit über einen Livestream auf der Plattform Twitch.

Zuschauer erstellen Video-Ausschnitte von Einsatz in Köln

Mit seinem Reinigungswagen, Sprühdosen und Wischmops sorgte der Moderator dabei auch für einige Clips – also meist von Nutzern erstellte Ausschnitte vom Stream, der seinen Einsatz in Köln zeigt.

Auf Probleme stieß der 48-Jährige dabei aber auch: Sein Reinigungswagen hatte so seine Probleme mit den Kölner Bordsteinkanten, die sich nicht immer einfach überwinden ließen.

Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer war der Livestream von Max Schradin als „Rainer Restmüll“ aus Köln gelungene Unterhaltung, sogenannte „Street Comedy“ – also eine Art Situationskomik, in der es auch zu absurden Situationen mit Passanten kommt.

Köln: Nicht bei allem war die Wisch-Aktion willkommen

Teilweise befragte Schradin als Stadtreiniger nämlich auch Passanten, spritzte diese mit etwas Wasser ab oder klingelte an Häusern. In den Kommentaren unter einem YouTube-Zusammenschnitt der Aktion loben Zuschauer die Idee, und wünschen sich noch mehr Einsätze von „Rainer Restmüll“.

Über eine halbe Million Menschen folgen dem Twitch-Kanal des Ex-9Live-Moderators. Bei einem Einsatz schauten laut dem Analyse-Portal „TwitchTracker“ im Durchschnitt 10.000 Menschen gleichzeitig zu.

Ganz willkommen war die freiwillige Putz-Aktion jedoch nicht immer: Als er eine Glasscheibe reinigte, wurde der Streamer auch weggeschickt. Sein Angebot, auch noch die Innenseite zu reinigen, half da nicht.

Kleidung und Schachteln wurde aus einem Schrank gerissen und auf den Fußboden geworfen, auf der Zimmertür ist der Schatten eines Einbrechers zu sehen.
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