Eine Ära geht zu Ende: Kölner Lieblings-Café ist nach fast 15 Jahren verschwunden!
Kult-Café am Brüsseler Platz wegDas ist der wahre Grund für den Umzug

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Der Brüsseler Platz ist ein beliebter Treffpunkt, doch immer wieder gibt es Ärger.
Für viele im Belgischen Viertel ist das ein echter Schock! Das „Miss Päpki“ am Brüsseler Platz 18 war beinahe 15 Jahre lang eine wahre Institution. Sein besonderer Vintage-Puppenhaus-Look, mit Spitzendeckchen und mit viel Liebe gestalteter Deko, zog unzählige treue Besucher und Besucheirnnen an.
Im Vorjahr wurde es vom Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ sogar als eines der „besten Cafés und Röstereien in Deutschland 2025“ ausgezeichnet. Nun aber ist der Laden verwaist.
Kölner Café-Schock: Doch es gibt Entwarnung
Doch es gibt Entwarnung für alle Liebhaberinnen und Liebhaber des schnuckeligen Cafés! Das „Miss Päpki“ ist nicht für immer weg, es hat nur eine neue Adresse. An einem neuen, super zentralen Ort, nämlich dem Rudolfplatz, werden seit dem 19. Februar 2026 wieder Gäste bewirtet. Das berichtet „Kölner Stadt-Anzeiger“. Am 22. Februar gab es an der alten Adresse einen Abschieds-Flohmarkt, bei dem Omas Sammeltassen und andere Schätze neue Besitzerinnen und Besitzer fanden.
Aber was steckt hinter dem abrupten Weggang vom Brüsseler Platz? Inhaberin Claudia Papke stellt klar, dass ihr dieser Schritt wirklich nicht leichtfiel. Der Auslöser: Die Lage vor Ort sei schlichtweg „zermürbend“ gewesen.
„Die zunehmenden Querelen rund um den Platz – insbesondere im vergangenen Jahr – waren sehr zermürbend. Die fehlende Planungssicherheit, etwa in Bezug auf die Terrassensituation, Sperrzeiten und weitere Rahmenbedingungen, haben uns schließlich dazu bewogen, den Brüsseler Platz zu verlassen“, so Papke.
Die Inhaberin fackelte nicht lange, als sich die Gelegenheit für ein reizvolles Lokal an der Ecke am Rudolfplatz ergab. Sie war auf Anhieb hingerissen von der quirligen, urbanen Stimmung und dem besonderen Charakter der Location.

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„Miss Päpki“ findet man jetzt am Rudolfplatz.
Das Café hält an seinem erprobten Konzept fest, obwohl die Speisekarte wegen der vielen Passantinnen und Passanten ein wenig „urbaner“ gestaltet werden soll. Im Mittelpunkt stehen aber nach wie vor der Kaffee der Rösterei Schamong, selbst gebackene Kuchen und pikante Kleinigkeiten.
Im ersten Stock des neuen Cafés, das sich an der Ecke zum Friesenwall befindet, haben rund 25 Gäste Platz und können von dort die Aussicht auf den Rudolfplatz genießen. Zusätzlich ist geplant, ab März eine geräumige Terrasse unmittelbar am Hahnentor zu öffnen. Bereits kurz nach der Eröffnung fanden sowohl langjährige Stammkundschaft als auch zahlreiche Neugierige den Weg in die frischen Räumlichkeiten am Rudolfplatz 2. (red)
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