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Reker in Istanbul Symphonie-Weltpremiere begeistert: „Gehört nach Köln“

Das Bild zeigt Henriette Reker gemeinsam mit dem Istanbuler Oberbürgermeister und dem Komponisten nach der Weltpremiere.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker reiste für die Uraufführung der Symphonie „Dark Waters“ nach Istanbul. Das Bild zeigt Reker gemeinsam mit dem Istanbuler Oberbürgermeister und dem Komponisten. 

Eine Reise nach Istanbul! Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker stattete der türkischen Stadt einen Besuch ab. Der Grund des Besuchs waren aber nicht nur politische Gespräche. 

Für die Uraufführung des Werks „Dark Waters“ nahm Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker die wohl dreistündige Flugreise nach Istanbul in Kauf.

Eingeladen wurde die 65-jährige Kommunalpolitikerin von dem Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu. Das von dem Künstler Fuat Saka (70) komponierte Werk befasst sich mit dem Thema Migration.

Aufführung der Migrationssymphonie demnächst auch in Köln?

Die Oberbürgermeisterin Reker schwärmte nach der Premiere reichlich über „Dark Waters“, wie die Stadt Köln in einer Presseinformation angab. 

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Sie erzählte: „Diese beeindruckende Symphonie über Migration gehört nach Köln. Unsere Stadt steht wie nur wenige Metropolen in Europa für Zuwanderung und friedliches Miteinander.“

Wird also auch Köln demnächst in den Genuss kommen dürfen und die Klänge der komponierten Symphonie zu hören bekommen? Die Antwort darauf lautet: vermutlich ja!

Reker: „Ich bin meinem Amtskollegen sehr dankbar für die Einladung und freue mich, wenn auch in Köln bald die Klänge dieses wunderbaren Werkes zu hören sind.“

Gemeinsam mit dem Istanbuler Kollegen İmamoğlu (52) vereinbarte Reker nämlich, dass das Werk noch in diesem, spätestens aber im kommenden Jahr, auch in der Rheinmetropole Köln aufgeführt werden soll. 

Die Uraufführung in Istanbul fand im Harbiye Cemil Topuzlu Open Air Theatre statt und neben Henriette Reker waren auch Vertreter und Vertreterinnen des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Instanbul anwesend. 

Pressereise in die Türkei: Reker bei Weltpremiere vor Ort

Für die Symphonie über Migration fand auch Istanbuls Oberbürgermeister rührende Worte: „Die Welt ist groß genug für uns alle. Solange wir Frieden, Brüderlichkeit und Gleichheit verteidigen. Lasst uns gemeinsam Lieder des Friedens und der Brüderlichkeit singen, so wie es heute hier sein wird. Lassen Sie unsere Stimmen die Stimmen derer übertönen, die Krieg wollen.“

2300 Kilometer für die Weltpremiere einer Symphonieaufführung – war es das wert? Eins dürfte der Besuch jedoch deutlich gezeigt haben: Die Botschaft hinter dem komponierten Werk spiegelt auch ein für Köln wichtiges Anliegen wider, die Migration. (kvk)

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