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Kölner Zoo Neues Zuhause für Löwenpaar – bald startet nächstes Großprojekt

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Dank der neuen und modernen Löwen-Anlage sind die Löwen besser sichtbar für die Besucher des Kölner Zoos. 

Köln – Die Löwen-Anlage des Kölner Zoos ist moderner geworden. Gründe für den Umbau, bei dem Löwen und Besucher profitieren: Der Maßstab der in den 1960er-Jahren gebauten Löwen-Anlage entspricht heute nicht mehr den Ansprüchen eines natürlichen Habitats. Außerdem sollen mit der Anlage die Löwen besser für die Zoo-Besucher sichtbar sein.

Kölner Zoo: viele Neuerung an der Löwen-Anlage

Das ist neu: Eine 2,50 Meter hohe Plattform in Form eines breiten Hügels mit beheizbaren Liegeflächen wurde zentral in der Anlage platziert. Der Vorteil: Die Besucher haben einen direkten Blick auf das Löwenpaar. Für Wetterschutz wurde eine von der Plattform modellierte Höhle gebaut. Die Liegeflächen sind ebenfalls beheizbar und ermöglichen einen guten Blick für die Gäste.

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Die beiden Löwen kommen aus Asien – und das soll auch gestalterisch in dem Gehege nachempfunden werden: Dazu wurde die ehemalige Schieferfassade der Löwenanlage durch eine aufwendige Kunstfelsverkleidung ersetzt.

Die Bepflanzung an dem Besucherweg wurde ebenso vermindert, für einen besseren Einblick der Besucher.

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Die moderne Löwen-Anlage hat eine Gesamtfläche von 1.140 Quadratmetern. Davon sind 340 Quadratmeter Wasserfläche und 160 Quadratmeter gehören zu der Fassadenfläche der Kunstfelsen.

Im Mai starteten die Arbeiten in der Anlage. Der Kölner Zoo plant noch mehr: Die Tigeranlage direkt nebenan soll ab September optimiert werden. Die beiden Kölner Tiger, Kater „Sergan“ und Katze „Hanya", sind deshalb bereits seit Längerem vorübergehend in anderen Zoos untergebracht.

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Die Kölner Löwen konnten daher für die Zeit der Arbeiten an ihrem Stammquartier auf die leere Tigeranlage ausweichen. 2020 ist die Eröffnung der neuen Tigeranlage geplant.

Löwen sind vom Aussterben bedroht

Asiatische Löwen gibt es seit rund 20 Jahren im Kölner Zoo. Löwen sind inzwischen als Art von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) auf der Roten Liste als gefährdet geführt. Der Kölner Zoo will daher mit dem dreijährigen „Navin“ und der fünfjährigen „Gina“ in die Nachzucht gehen. Das letzte Löwen-Jungtier wurde 2004 geboren.

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