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Kölner „Riss-Haus“Weitere Stützmaßnahmen – Hoffnung der Mieter enttäuscht

Zwei Männer vor den Haus Thumbstraße 79

Copyright: Arton Krasniqi

Das „Riss-Haus“ in Kalk darf nicht betreten werden.

Für die Bewohner des Hauses Thumbstraße 79 geht der Ausnahmezustand weiter. Wegen Rissen ist der Zutritt zum Mietshaus verboten - eine Hoffnung hat sich derweil nicht erfüllt.

Nach dem Auftritt von Rissen an einem Haus in der Thumbstraße in Kalk können nach Angaben der Stadt noch keine Aussagen darüber getroffen werden, wann es wieder betreten werden kann. „Das Gebäude darf vorerst weiterhin nicht genutzt werden“, so eine Sprecherin.

Demnach wurden Sicherungsmaßnahmen vorgeschlagen, deren Umsetzung vom Kölner Bauaufsichtsamt freigegeben wurde. Seit dem Wochenende werden auf dem Grundstück Thumbstraße 79 diverse Stützmaßnahmen umgesetzt, auch in der Woche gingen die Arbeiten weiter. Nach Angaben von Hausbesitzer Celal Esen sollen am Mittwoch (3. Juni) weitere Stützmaßnahmen im Kellerbereich erfolgen.

Mieter dürfen nicht rein, um Sachen aus der Wohnung zu holen

Auch in der direkt benachbarten Baugrube sind laut Stadt Sicherungsmaßnahmen erfolgt - dort entsteht ein Neubau (die Arbeiten wurden erstmal stillgelegt). Diese Baumaßnahmen gelten als Ursache für die entstandenen Schäden an dem aus dem Jahr 1905 stammenden Mehrfamilienhaus.

Hausbesitzer Celal Esen hatte für seine größtenteils in einem Hotel untergebrachten Mieter gehofft, dass sie am Anfang der Woche zumindest kurz ins Haus könnten, um das Nötigste aus ihren Wohnungen zu holen. Doch trotz der Sicherungsmaßnahmen wurde keine Freigabe erteilt. Es ist zu gefährlich.

Die getroffenen Maßnahmen sollen den aktuellen Zustand absichern, sprich eine weitere Verschlechterung verhindern, so die Stadtsprecherin. Ein Vermessungsingenieur werde anschließend mögliche Setzungen beobachten. 

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