Abo

+++ EILMELDUNG +++ Weiberfastnacht 2026 Tom (20) spricht aus, was viele über Zülpi denken – Einsätze der Polizei steigen

+++ EILMELDUNG +++ Weiberfastnacht 2026 Tom (20) spricht aus, was viele über Zülpi denken – Einsätze der Polizei steigen

Regierungspräsidentin vs. OberbürgermeisterinPolit-Zoff um Gehalt des Stadtdirektors

Köln – Am 22. September haben die Ratsmitglieder einstimmig Dr. Stephan Keller (45, CDU) zum neuen Stadtdirektor und Nachfolger von Guido Kahlen (67, SPD) gewählt.

Doch bevor Keller überhaupt sein Amt antreten kann, gibt es schon Zoff – um sein Gehalt. Damit musste sich am Montag der Hauptausschuss des Rates befassen.

Besoldungsstufe Auslöser für Streitigkeiten

Die Stelle des Stadtdirektors war mit der Besoldungsstufe B8 (9.795,79 Euro Grundgehalt) ausgeschrieben worden.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker (59, parteilos) hatte dem Rat aber vorgeschlagen, Keller mit der Besoldungsstufe B9 (10.385,02 Euro) zu wählen – und der Rat hatte einstimmig zugestimmt.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken (58, SPD) droht nun, den Beschluss zu beanstanden. Wäre die Stelle direkt mit „B9“ ausgeschrieben worden, hätten sich auch andere Spitzenleute bewerben können, heißt es in der Behörde.

01K___20_71-107062133_ori

Copyright: IHK Köln

Regierungspräsidentin Gisela Walsken (58, SPD) hat interveniert.

Reker informierte am Montagnachmittag den Hauptausschuss. „Schon aus Gründen der Transparenz mache ich das“, sagte sie dort.

„Die Eingruppierungsverordnung gibt diese Besoldung her. Eine andere Auslegung wäre eine Benachteiligung der größten Stadt in NRW“, fügte sie auf Anfrage des EXPRESS hinzu.

„Es geht um Rechtssicherheit“

Der Rat soll jetzt Keller in „B8“ eingruppieren. Wenn die OB es auf einen Rechtsstreit mit Walsken ankommen ließe, bekäme Keller seine Ernennungsurkunde nicht – wann er anfangen könnte, wäre fraglich.

Später könnte der Rat „B9“ beschließen. „Trotz unterschiedlicher Rechtsauffassungen geht es jetzt um Rechtssicherheit“, so Reker.

Tom und seine Freunde feiern lieber an der Severinstorburg, als auf der Zülpicher Straße. „Da sind nur 16-Jährige und unangenehm Besoffene“, sagt er.

Weiberfastnacht 2026

Tom (20) spricht aus, was viele über Zülpi denken – Einsätze der Polizei steigen