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Spezieller Nistplatz in Köln Schwäne werden beim Brüten gestört – jetzt greift die Stadt durch

Zwei Schwäne direkt am Gehweg am Aachener Weiher.

Zwei Schwäne haben sich unmittelbar an einem Gehweg einen Platz zum Brüten gesucht. Das Foto ist am 21. März 2022 aufgenommen worden.

Zwei Schwäne haben sich in Köln einen speziellen Platz zum Brüten ausgesucht. In Zukunft wird ein Zaun die beiden Tiere am Aachener Weiher vor Personen schützen, die keine Rücksicht auf die Vögel nehmen.

Zwei Schwäne sorgen für Aufregung in Köln. Die beiden Tiere haben sich einen Brutplatz unmittelbar an einem Gehweg am Aachener Weiher/Museumsteich in der Kölner Innenstadt gesucht.

Das Problem: Dort sind die Schwäne nicht alleine. Viele Passanten laufen nämlich täglich unmittelbar an dem brütenden Paar vorbei. Und das hat bereits zu Problemen geführt.

Kölner Weiher: Zwei Schwäne brüten direkt am Gehweg

Denn: Kaum hatten es sich die Schwäne am Aachener Weiher bequem gemacht, mussten sie bereits als Fotomotiv herhalten. Ein Mann habe dabei sogar direkt neben den Tieren posiert, sodass seine Frau das „perfekte“ Bild machen konnte. Das berichtet „schwaene.koeln“ am Montag (21. März 2022) auf dem Facebook-Kanal.

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In dem Posting heißt es weiter: „Leider nehmen viele der Menschen, die dort entlang gehen, keine Rücksicht auf die Schwäne. Ich bin wirklich schockiert darüber, wie rücksichtslos und ignorant manche Menschen sind.“

Das Ehepaar Scherping, das sich um den Schutz von Schwänen in Köln kümmert, appelliert an das korrekte Verhalten der Menschen: „Man klettert nicht in den Nestbereich rein und wirft auch kein Futter in das Nest. Dadurch werden nur noch mehr Ratten angelockt. Auch Hunde sollten angeleint sein, damit sie die brütenden Schwäne nicht auch noch aufscheuchen.“

Doch nicht alle Menschen agieren ohne Fingerspitzengefühl. Es hätten nämlich auch schon Personen Herz gezeigt und den Schwänen Nistmaterial zum Nestbau hingelegt.

Und: In Zukunft wird das brütende Tierpaar dann auch noch besser geschützt. Das „Grünflächenamt der Stadt Köln hat heute zugesagt, einen Schutzzaun aufstellen zu lassen“, erklärt Claudia Scherping auf Nachfrage von EXPRESS.de.

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