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Neues Ankunftszentrum Am Breslauer Platz empfängt Köln nun Ukraine-Geflüchtete

Dr. Miller, Henriette Reker, Dr. Rau während einer Pressekonferenz.

Dr. Miller, Henriette Reker, Dr. Rau (v.l.n.r.) bei der Präsentation des neuen Ankunftszentrums für Geflüchtete aus der Ukraine am 13. März 2022 in Köln am Breslauer Platz.

Neues Ankunftszentrum am Breslauer Platz eröffnet: Köln empfängt nun Ukraine-Geflüchtete in einem neuen Bau hinterm Hauptbahnhof. Das neue Zentrum wurde am Sonntag (13. März) vorgestellt.

Am Breslauer Platz gibt es nun ein Ankunftszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, sowie Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Gesundheit und Wohnen und Christian Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr, stellten das neue Zentrum am Sonntag (13. März 2022) vor.

Bereits seit vergangenen Sonntag (6. März) gab es eine provisorische Zeltstadt, die die Feuerwehr der Stadt Köln errichtet hatte und die seitdem als zentrale Anlaufstelle bereits fungierte. Nun ist aus der Anlaufstelle ein Ankunftszentrum geworden und die Zelte konnten bereits abgebaut werden.

Anlaufstelle für Ukraine-Geflüchtete am Kölner Breslauer Platz

Das Ankunftszentrum ist ein Containerdorf auf dem Gelände des Busbahnhofs am Breslauer Platz. Hier werden die Kontaktdaten der Geflüchteten aufgenommen. Dann wird ein Corona-Test durchgeführt. Ist der negativ, werden die Geflüchteten in einen Aufenthaltsbereich geleitet, wo es etwas zu essen und zu trinken gibt.

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Positiv getestete Geflüchtete werden in einen separaten Bereich gebracht. Dort werden sie dann isoliert in einer Unterkunft untergebracht. Es gibt zudem jeweils einen Bereich für stillende Mütter und eine Spielecke für Kinder. Auch Strom und WLAN stehen laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ zur Verfügung. „Das ist oft das Erste, was die Leute machen: Ihr Handy aufladen und ihren Liebsten schreiben, dass es ihnen gut geht“, erklärt Miller.

Ankunftszentrum für ukrainische Geflüchtete.

Das neue Ankunftszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine am Breslauer Platz in Köln.

„Die Bilder aus der Ukraine und die Schicksale der Menschen, die zu uns kommen, bewegen uns alle sehr. Die Stadt Köln arbeitet mit Hochdruck daran, eine funktionierende Ankunft und Unterbringung für die Geflüchteten zu ermöglichen. Mit diesem Ankunftszentrum haben wir schnell Strukturen geschaffen, die den Menschen für den Anfang etwas Schutz, medizinische Erstversorgung und die Versorgung mit Essen und Trinken ermöglichen“, so Henriette Reker.

Weiter lobt sie: „Ich bin froh, dass wir innerhalb kürzester Zeit hier am Hauptbahnhof eine erste Anlaufstelle einrichten und diese nun in ein Ankunftszentrum überführen konnten. Mein Dank gilt allen, die dies so schnell ermöglicht haben. Insbesondere möchte ich mich bei allen Ehrenamtlichen und den verschiedenen Vereinen und Hilfsorganisationen bedanken, ohne deren Engagement diese Aufgabe nicht zu bewältigen wäre.“

Vom Anlaufzentrum gehe es für die vor Krieg geflohenen Menschen dann in die Notunterkünfte, die die Stadt zur Verfügung gestellt hat. 1700 Menschen seien inzwischen in städtischen Unterkünften untergebracht, konsterniert Kölns Oberbürgermeisterin. Weitere 1500 Unterbringungsmöglichkeiten sollen in der kommenden Woche in den Räumlichkeiten der Messe geschaffen werden. (ra)

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