Hunderte Teilnehmer Stadt Köln löst Raver-Partys auf: Neue „schnelle Truppe“ an Silvester

Großeinsatz der Polizei NRW und dem Kölner Ordnungsamt auf dem Hohenzollernring in der Kölner Innenstadt

In der Silvesternacht musste das Kölner Ordnungamt auch illegale Raver-Partys an mehren Stellen in der Stadt auflösen.

Ein gemischtes Fazit zieht die Stadt Köln unter die Silvesternacht im Stadtgebiet.

Man sei doch „gut beschäftigt“ gewesen, teilt die Stadt Köln am Samstagnachmittag (1.1.) mit und zieht eine Bilanz der Silvesterfeierlichkeiten in Köln.

Insgesamt war der Ordnungsdienst mit 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz gewesen, darunter auch erstmalig eine Fahrradstaffel. „So konnten fliehende Wildpinkler problemlos einfangen werden, die jetzt mit Bußgeldverfahren rechnen müssen“, so die Stadt.

Köln: Illegale Raver-Partys an Deutzer Brücke und Eifel-Tor

Denn bei frühlingshaften Temperaturen um die 13 Grad hätten sich doch mehrere Besucher in Köln - insbesondere in der Altstadt – aufgehalten. Lokale mit Außengastronomie im Rheingarten sowie der Rheinboulevard wurden kontrolliert. „Die Ordnungskräfte achteten darauf, dass Mindestabstände eingehalten und keine Böller in die Verbotszonen gebracht wurden“, so die Aufgabenstellung.

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Die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen – nicht überall wurde darauf geachtet. Dazu die Stadt: „Das Tanzverbot wurde an mehreren Stellen nicht eingehalten: Eine Party im Bauch der Deutzer Brücke wurde aufgelöst ebenso wie geheime Raverparties mit mehreren hundert Teilnehmenden am Eifeltor und am Güterbahnhof Gremberghoven, denen Polizei und Ordnungsdienst ein Ende setzen.

Henriette Reker: Köln-Jahr 2022 kann „ganz wunderbar“ werden

Auch in zwei Clubs in der Innenstadt wurde getanzt – diese wurden vom Ordnungsdienst mit Unterstützung der Polizei geschlossen.“

Die neue Fahrradstaffel des Ordnungsdienstes der Stadt Köln

Die neue schnelle Truppe des Ordnungsdienstes: In Köln war an Silvester erstmals eine Fahrrad-Staffel unterwegs.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich nach der Silvesternacht verhalten optimistisch und wünschte allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes neues Jahr: „Ich danke allen, die in der Silvesternacht Dienst getan haben, um uns einen reibungslosen Jahreswechsel zu ermöglichen“, so Reker in einem ersten Statement.

„In den kommenden Wochen müssen wir noch alle sehr diszipliniert und vorsichtig sein. Der Jahreswechsel war dabei ein guter Auftakt. Ich bin sicher, wenn wir alle uns weiterhin an die geltenden Regeln halten und von den zahlreichen Impfangeboten Gebrauch machen, wird 2022 ein ganz wunderbares Jahr“, prophezeite Reker. (bas)

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