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Mega-Projekt in GrembergKölner Schule wird für 22,1 Millionen Euro komplett umgebaut

Die Visualisierung von Hahn Helten Architektur/nessel zeigt den Erweiterungsbau für die Martin-Köllen-Schule.

Copyright: Hahn Helten Architektur / nessel

Die Visualisierung von Hahn Helten Architektur/nessel zeigt den Erweiterungsbau für die Martin-Köllen-Schule.

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Die Martin-Köllen-Schule bekommt einen Neubau mit Mensa und Sporthalle – die Fertigstellung des Millionen-Projekts ist für 2028 vorgesehen.

Startschuss in Humboldt-Gremberg! An der Hachenburger Straße rollen die Bagger für den Anbau der Martin-Köllen-Schule an. Wie die Stadt Köln mitteilt, ist mit der Einrichtung der Baustelle das große Vorhaben nun offiziell gestartet, um die Förderschule zu erweitern.

Und das lässt sich die Stadt einiges kosten: Satte 22,1 Millionen Euro fließen in den Neubau. Dafür müssen aber erst einmal alte Gebäudeteile weichen.

Mensa, Turnhalle und moderne Therapieräume

Eine ungenutzte Wohnung für den Hausmeister, die bisherige Sporthalle sowie ein überdachter Gang werden abgerissen. An ihrer Stelle wächst dann ein moderner, terrassenförmiger Anbau, der direkt an das denkmalgeschützte Hauptgebäude an der Idsteiner Straße anschließt.

Der Neubau soll es in sich haben: Geplant sind eine Kantine, neue Aufenthaltsräume für den Ganztag und eine moderne Turnhalle. Außerdem entstehen dringend benötigte Zimmer für Therapieangebote und Intensivklassen.

Auch der Pausenhof wird im Zuge des Umbaus umfassend erneuert. Dort können sich die Kinder und Jugendlichen bald auf neue Spiel- und Bewegungsflächen, einen Schulgarten und weitere Ruhe- und Grünbereiche freuen, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für das erste Jahresviertel 2028 anvisiert. Die Erweiterung ist Teil des zweiten Pakets von Maßnahmen der städtischen Schulbauoffensive, die mit General- und Totalunternehmen umgesetzt wird. Die architektonische Planung übernahm das Büro Hahn-Helten-Architektur.

Lehrer Welsch: Schule mit kölscher Karnevals-Verbindung

Die Martin-Köllen-Schule hat eine lange Geschichte in der Stadt. Laut ihrer Homepage wurde sie bereits 1905 als Hilfsschule in Kalk gegründet. Der kölsche Knaller: „Gründer und erster Rektor der Hilfsschule war der sozial sehr engagierte Lehrer Heinrich Welsch, der nicht nur durch das Karnevalslied ,Dreimol Null is Null' weit über die Grenzen Kalks hinaus zu Berühmtheit gelangte.“

1957 fand die Schule nach diversen Ortswechseln in der Martin-Köllen-Straße ihren heute noch aktuellen Standort. Die Einrichtung einer Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale-Soziale Entwicklung gibt es seit dem Schuljahr 2015/16. Die Schule verfügt über zwei Standorte an der Martin-Köllen-Straße in Kalk und an der Hachenburger Straße in Humboldt-Gremberg. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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