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Neue Dauerbaustelle in Köln Millionenprojekt startet – beliebtes Viertel soll schöner werden

Eva Herr, Prof. Stephan Lenzen, Henriette Reker und Ascan Egerer in Köln zum Auftakt des Projekts „Via Culturalis“.

Eva Herr (Leiterin des Stadtplanungsamtes), Prof. Stephan Lenzen (Landschaftsarchitekt), Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Ascan Egerer (Beigeordneter für Mobilität, v.l.) setzen am Samstag (14. Mai) zum Auftakt von Umbaumaßnahmen zum Spatenstich an.

Das Projekt „Via Culturalis“ soll die Kölner Innenstadt aufwerten. Am Wochenende setzte Oberbürgermeisterin Henriette Reker den ersten Spatenstich.

Großbaustelle mitten in der Kölner Innenstadt – und das gleich für zweieinhalb Jahre! Am Samstag (14. Mai 2022) hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker (65) mit einem symbolischen Spatenstich den Auftakt für die Aufwertung des Kulturquartiers „Via Culturalis“ gegeben.

Doch was bedeutet das genau? Die Via Culturalis beschreibt das Vorhaben, historische und kulturelle Bauten im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen. Straßenabschnitte sollen aufgewertet werden und sich harmonisch ins Stadtbild einordnen. Die Maßnahme betrifft den Bereich zwischen Kölner Dom im Norden und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden.

Köln: Gürzenichstraße wird zur Großbaustelle

Mit der Gürzenichstraße soll der erste Teil des Projekts umgesetzt werden, bei der diese Gestaltungsgrundsätze Anwendung finden. 4000 Quadratmeter umfasst der Teilabschnitt. Henriette Reker: „Unser Kulturquartier gewinnt weiter an Qualität. Während wenige Meter entfernt die Freitreppe zum Kapitolshügel Formen annimmt, starten wir hier mit der Umgestaltung der Gürzenichstraße ein weiteres beispielgebendes Projekt für die Zukunft der Via Culturalis.“

Alles zum Thema Henriette Reker

Die Freitreppe an St. Maria im Kapitol befindet sich bereits seit November 2021 im Bau. Bevor die Umgestaltung der Verkehrsflächen an der Gürzenichstraße beginnen können, finden Kanalbauarbeiten zwischen Heumarkt und Kleine Sandkaul statt. Die eigentlichen Umbaumaßnahmen starten im Juni 2022.

Und das ist geplant: Der Teil zwischen Große und Kleine Sandkaul, in dem derzeit noch Autos fahren, soll in eine Fußgängerzone umgewandelt werden. Fahrräder sind ebenfalls zugelassen. Einen Fußgängerüberweg soll es zwischen Heumarkt und Schildergasse geben. Grauwacke-Steine sollen das Straßenbild verschönern.

Via Culturalis: Bundesministerium fördert das Projekt

Kosten für alles: rund 6,4 Millionen Euro. Gefördert wird die Via Kulturalis vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit einer Summe von 5,5 Millionen Euro.

Während der Bauarbeiten kann es für Autofahrerinnen und Autofahrer, Radfahrer und -fahrerinnen sowie Fußgängerinnen und Fußgänger zu Einschränkungen kommen.

In den nächsten Wochen sind vor allem Radfahrer und -fahrerinnen betroffen, die von der Kleinen Sandkaul in Richtung Heumarkt unterwegs sind. Hier wird es eine Umleitung geben. (ls)

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