Millionen-Desaster in Kalk Der Kölner Pannen-Berg: Jetzt steht die Entscheidung fest

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Seit Jahren ist der Bau der Rettungshubschrauberstation auf dem Kalkberg ein Daueraufreger.

Köln – Eigentlich besteht sie vornehmlich aus Abfällen: Die künstliche Erhebung nahe der Zoobrücke entstand durch Aufschüttung von Reststoffen der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk. Und spätestens seit Donnerstag, 10. September, ist der Kalkberg endgültig für die Tonne. Aus der geplanten Rettungshubschrauber-Station wird nichts.

Das hat der Stadtrat unter anderem mit den Stimmen von SPD, Grüne, der Linken und Gut entschieden.

Debakel für Stadt Köln: 30 Millionen Euro in Kalkberg investiert

Es ist das Ende eines wahren Polit-Desasters: Für 13 Millionen Euro hatte die Stadt ein Gebäude errichtet und für 17 Millionen die Halde saniert. Station ist zu knapp 90 Prozent fertiggestellt ist, doch die 30 Millionen sind jetzt versenkt.

Das Aus für den Kalkbergzeichnete sich 2015 ab, als er sich nämlich in Bewegung setzte: Teile des Fundamentes der Hubschrauber-Station sackten ab. Zudem traten verstärkt Risse an den Wänden der Gebäude auf. Aufgrund der Baumängel gab es einen sofortigen Baustopp.

Rettungshubschrauber am Flughafen Köln-Bonn stationiert 

Wie es nun weiter geht, ist unklar: Eine Alternative gibt es bislang nicht. Seit Jahren sind die Hubschrauber am Flughafen Köln/Bonn untergebracht, bislang nur übergangsweise. (jan)

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